KONSUMENT.AT - Paketzustellung - Wer haftet für Verlust?

Paketzustellung

Wenn der Postmann nicht mehr klingelt

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KONSUMENT 12/2019 veröffentlicht: 15.11.2019

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Wer haftet für Verlust bei Rücksendung der Ware?

Das ist in aller Regel das Unternehmen, es sei denn, Sie haben eine andere Versandart als vom Unternehmen vorgeschlagen gewählt. Sie müssen nur dafür Sorge tragen, dass Sie nachweisen können, die Ware ­zurückgeschickt zu haben. Sonst kann es Ihnen passieren, dass der Unternehmer, der die Ware nicht erhalten hat, den Kaufpreis einfordert oder nicht retourniert. Der Nachweis für die Retoure gelingt, wenn Sie ein Paket senden oder einen eingeschriebenen Brief. Sie bekommen dann ­eine Bestätigung der Post und die Sendung kann rückverfolgt werden.
Das Risiko für etwaige Transportschäden beim Rückversand trägt auch der Unternehmer.

Wer trägt die Kosten fürs Rückporto?

Wenn Sie von Ihrem Rücktrittsrecht nach dem Fernabsatzgesetz Gebrauch machen, dann müssen Sie die Rücksendekosten ­tragen. Oft übernimmt aber die Firma die Kosten. Hat der Unternehmer Sie nicht ­darüber informiert, dass Sie die Rücksendekosten übernehmen müssen, dann hat er sie selbst zu tragen. Der Versand innerhalb Österreichs ist „unfrei“ also gratis möglich, für eine Rücksendung ins Ausland ist das nur mit einem der Ware beigelegtem Rücksendeetikett möglich. Ist das nicht der Fall, empfehlen wir, ein solches anzufordern, andernfalls müssten Sie die Portokosten vorstrecken und diese nachträglich einfordern. Können Sie davon ausgehen, dass die Firma unseriös ist und Sie die Portokosten nicht zurückbekommen, können Sie bei Weigerung der Zusendung eines Rücksendeetiketts auch die Abholung innerhalb von zwei Wochen offerieren.

Wenn es sich um einen Gewährleistungsfall handelt (bestellte Ware ist schadhaft oder zugesicherte Eigenschaften sind nicht erfüllt), dann muss die Kosten der Rücksendung beim Onlinekauf der Händler tragen.

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Kommentare

  • dpd Zustellung wir leben in der Steinzeit
    von Koller Herbert am 11.02.2020 um 17:29
    Am 11.2.2020 ein Paket von Magenta mit dpd zugestellt. Zuschrift wir kommen von 8 bis 17 Uhr, gekommen um 16,55 Uhr
    Die Nachnahme betrug 286 EUR. Ich gab ihm 300,- Nah rausgeben kann ich nicht. Ich fragte ob ich nicht Bargeldlos mit Karte zahlen kann, das geht nicht. Da komm ich Morgen wieder.
    Na klar ich warte Morgen wieder den ganzen Tag
    Mich rettete meine Familie mit Kleingeld. Ergebniss: ich verzichte auf Magenta und dpd . Ja das ist halt Bargeldlos zahlen
    KH
  • Paket Zusteller
    von Merlin 1 am 12.12.2019 um 09:57
    Danke für den Tipp von mabr habe am Tag nach meinem Kommentar den Folder von er Post bekommen uns ist in der Tat sehr überlegenswert.
  • Paket Zusteller
    von mabr am 11.12.2019 um 11:44
    @Merlin 1 für ihren Fall wäre der Service AllesPost überlegenswert
  • Paket Zusteller
    von Merlin 1 am 10.12.2019 um 12:32
    Ich möchte hier als aller erstes unsere Zufriedenheit mit der Post als Zusteller festhalten. Alle anderen sind leider in 10 von 10 Fällen nicht zuverlässig. Hier in Kurzform einige Vorgangsweisen

    1. Es wird immer zugestellt auch wenn man nicht zu Hause ist
    2. Es wird unsere Unterschrift verwendet und als persönlich angenommen erfasst also unsere Unterschrift einfach gefälscht ohne zu Hause zu sein.

    3. Es wird das Paket einfach über den Zaun geworfen und als zugestellt erfasst

    4. Es wird unser Zufahrttor geöffnet, zugestellt, das Tor offen gelassen, wenn man nicht zu Hause ist.

    5. Es wird am Grundstück der Rasen eine Oberflächenwasserbefestigung beschädigt und dann behauptet man ist mit dem Wagen nicht am Grundstück gewesen obwohl es Zeugen bestätigen die es gesehen haben.

    6. Es wird bei der Zustellung ein Name bei der Unterschrift verwendet wo es in unserem Ort niemand gibt der diesen Namen trägt und auch nicht der Name des Zustellers ist.

    Man ist leider als Kunde machtlos gegen solche Praktiken solange es die Firmen die sie beauftragen es so nicht unterbinden.
    Es ist leider ein weit komplexeres Problem das viele Seiten hat wie wir ja alle wissen. Doch sollte man bedenken das der Kunde IMMER der leidtragende ist in diesem Dschungel. Wir haben schon oft gebeten das der Fahrer oder die Zusteller Firma tel. Kontakt herstellt, wir sind immer kompromissbereit um zu Hause zu sein wenn zugestellt wird.

    Als letztes wurden wir vor ca. einem Monat von einer Firma die uns die Ware gesendet hat aufgefordert die leider bei uns NICHT eingelangte Ware zu bezahlen. Weil die angebliche Zustellung wie immer dann erfolgt sein soll als wir nachweislich nicht zu Hause waren und auch wieder mal mit unserem Namen unterschrieben wurde.
    Wo die Ware gelandet ist entzieht sich unserer Kenntnis. Die Firma hat dann doch noch eingelenkt und uns nicht gezwungen die nicht erhaltene Ware zu bezahlen.
    Die Firmen sollten ev. mehrere Zusteller anbieten. Wir persönlich wären gerne bereit für die bei uns verlässliche Post einen Teil der Versandkosten zu bezahlen. Es gäbe weniger Ärger bei allen Beteiligten.
    Wir versuchen jetzt schon im Vorfeld zu klären wer zustellt und werden in Zukunft Firmen die mit der Post zustellen bevorzugen. Es betrifft jetzt schon einige die mit unserem Umsatz leider nicht mehr rechnen dürfen.
    Wir bekommen sehr wenig Pakete weil wir das meiste persönlich kaufen doch manchmal klappt das auch bei uns nicht. Wenig Pakete, viel Ärger leider.
    Merlin 1
  • Verlust eines nicht bestellten Pakets
    von spock1 am 29.11.2019 um 12:52
    Ich hatte von der Post einen gelben Zettl im Briefkasten, dass in der Empfangsbox ein Paket für mich bereitliege. Doch ließ sich die Empfangsbox nicht öffnen. Jemand von der Post hat auf meine Reklamation hin Nachschau gehalten und die Box war leer. Offensichtlich wurde mein Paket gestohlen.
    Das Problem ist nun: Ich hab nichts bestellt und die Post weiß angeblich nicht, wer der Absender ist. Möglicherweise war es ein Geschenk von jemanden aus meiner großen Verwandtschaft für mein Kind zum Geburtstag. Wer haftet für den Verlust, falls ich überhaupt jemals rausfinde, wer mir ein Paket geschickt hat?