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Energiesparen: So senken Sie Heizkosten

Infrarot zeigt undichte Stellen

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Konsument 12/2008 veröffentlicht: 14.11.2008, aktualisiert: 04.12.2008

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Mit kleinen Schritten sparen

Auf das Gesamtpaket kommt es also an! Freilich setzt das voraus, dass ausreichend Zeit und Geld für die Investition zur Verfügung steht. Und daran scheitert es in vielen Fällen. Darum wollen wir zeigen, wie man schon mit kleinen Maßnahmen Heizkosten einsparen kann. Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht von Vorhängen verdeckt sind, denn sie behindern die Wärmeabstrahlung. Damit die Wärme eher in Richtung Zimmermitte strömt als zur Außenwand, ist zu empfehlen, eine Reflexionsfolie (beispielsweise aus Aluminium, 4 Millimeter dick) zwischen Heizkörper und Wand anzubringen. Das kann unter Umständen eine Tüftelarbeit sein, ist aber mit etwas Geduld und Geschick durchaus zu schaffen. Der Installateur muss dazu jedenfalls nicht unbedingt in die Wohnung bestellt werden.

Nicht beim Fenster hinausheizen

Gerade in Altbauten besteht oft das Problem, dass es durch Ritzen im Fensterbereich zieht. Der Test mit einem leichten Stück Papier bringt Klarheit. Fängt es an zu flattern, so liegt eine undichte Stelle vor. Wer eher dem technischen Nachweis vertraut, kann die Überprüfung auch mit einem Infrarot- Thermometer (im Elektrohandel zum Preis von rund 100 Euro zu beziehen) vornehmen – es zeigt die kalten Bereiche an. Die Löcher gehören gestopft und die Fensterrahmen gegebenenfalls mit Dichtmasse (Silikon oder Acryl) abgedichtet, damit die unkontrollierte Luftzufuhr ein Ende hat.

Infrarot-Bild zeigt undichte Stellen

Das Infrarot-Thermometer zeigt nur punktuelle Lücken an. Wenn man die undichten Stellen eines ganzen Hauses überblicken will, muss eine Infrarot-Kamera her. Oder besser gesagt, man lässt sich von kompetenter Seite ein Infrarot-Bild anfertigen. Energieversorgungsunternehmen verlangen dafür im Schnitt 300 Euro, Ziviltechniker bzw. Baumeister in der Regel etwas mehr.

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