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KONSUMENT 12/2013 veröffentlicht: 21.11.2013

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Solche kompakten Systemkameras haben die Bridge- oder Superzoom-Modelle in der Käufergunst abgelöst. Letztere verbinden eine vergleichsweise handliche Größe mit einem oft sehr großen Zoombereich. Sie schlagen gewissermaßen die Brücke (daher: Bridge) zwischen den Kompaktkameras und den D-SLR-Modellen. Die Optik ist hier aber fest verbaut.

Lichtstärke von Zoom-Objektiven ist geringer

Ein Zoomobjektiv mit Faktor 20 oder mehr ist natürlich reizvoll, andererseits muss man wissen, dass man ab Faktor 12 ohne Stativ kaum noch verwackelungsfrei fotografieren kann und sich auf den Bildstabilisator verlassen muss. Auch die Lichtstärke solcher Objektive ist geringer und es ist physikalisch bedingt nicht möglich, über den gesamten Zoombereich die gleiche optische Qualität zu erhalten.

Gewichtige Entscheidung

Nicht umsonst haben D-SLR-Objektive einen begrenzten Zoombereich, sodass man mehrere davon benötigt, um einen großen Brennweitenbereich abzudecken. Die Hersteller der Spiegelreflexkameras haben übrigens auf Kundenwünsche reagiert und z.B. die bei früheren D-SLRs unübliche Möglichkeit für Videoaufnahmen als Standardfunktion integriert. Seit es die kompakten Systemkameras gibt, sollte man sich allerdings noch reiflicher überlegen, welche Ansprüche man an die Kamera stellt und ob es tatsächlich eine D-SLR sein soll.

Lichtstarke, hochauflösende Vollformatsensoren

Der Preis ist weniger das Kriterium, denn es gibt auch hier Einsteigermodelle, aber Gewicht und Größe spielen für Amateurfotografen sehr wohl eine Rolle. Andererseits kontern die D-SLR-Hersteller mit Entwicklungen wie halbtransparenten, feststehenden Spiegeln oder lichtstarken, hochauflösenden Vollformatsensoren (in der Größe des Kleinbildfilms = 24 x 36 mm), deren Preis zuletzt deutlich gesunken ist.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Testsystem
    von gessi2510 am 01.12.2013 um 19:23
    Ich finde es wie bereits manche anderen Kollegen sonderbar, dass DSLR und Bridge, Systemkameras gemischt werden. Auch den Test in der Automatikfunktion finde ich sonderbar, da jeder genau weiß dass man eine Kamera erst einstellen muss, da jeder Hersteller seine Eigenheiten hat. Beispielsweise wird Pentax in wirklichen Kameratests mit Bildqualitäten von mehr als 90% der erreichten Punkte bewertet, bei Ihnen jedoch nur durchschnittlich. Wahrscheinlich waren die Bilder zu Dunkel und die Farben zu grell - beides Eigenheiten im Automatikprogramm von Pentax, die man im Menü einstellen muss. Solche Tests sollten dann vielleicht wirklich Profis überlassen werden, da die Kameras mittlerweile endlos viele Einstellungen haben!
  • Test Digitalkameras 12.2013
    von Christian222 am 01.12.2013 um 13:54
    Mich verwundert das Vermischen von DSLR-Kameras mit Systemkameras. Meiner Meinung sollte wie in früheren Test jede Gruppe für sich bewertet werden. Wenn ich beabsichtige mir eine DSLR-Kamera zu kaufen, dann bin ich an Tests anderer DSLR-Marken interessiert und nicht ob eine Systemkamera gleiche Punkteanzahl hat oder nicht. Übrigens beim Testsieger ist eine ISO-Einstellung auf 25.600 auch möglich. Also liebe Konsument-Redaktion: Äpfel mit Äpfel vergleichen!
  • Sprachverwirrung
    von RomanM. am 21.11.2013 um 15:37
    @Strak: Sicher ist die Einteilung gewöhnungsbdürftig, hätte man ja auch in "DSLR", "Kompaktkamera" und "Bridgekamera" unterteilen können. Auffällig ist ja auch dass keine einzige Kamera in der Topmodelle - Liste von Nikon ist. Müssen dort ja nur Unbrauchbares produzieren? Echte Profikameras wie die "Canon EOS 1D Mark III" finden sich ja auch nicht in dieser Liste, obwohl sicher ein Topmodell :-) Ich kann Ihnen daher nur empfehlen Websites die sich speziell mit Fotografie beschäftigen zu besuchen. Mein Tipp: http://www.dpreview.com
  • Sprachverwirrung
    von REDAKTION am 21.11.2013 um 13:00
    Die von uns veröffentlichten Tests verstehen sich nicht zuletzt als Orientierungshilfe für unsere Leserinnen und Leser auf einem in vielen Bereichen unübersichtlich gewordenen Markt. Die von uns getroffene Gruppeneinteilung trennt zwischen den (meist) preisgünstigeren und handlicheren Modellen für den normalen Anspruch mit Schwerpunkt auf der Verwendung der Automatikfunktionen und jenen, die hinsichtlich ihrer Ausstattung, ihren manuellen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Dazu kommt noch als wichtiges Unterscheidungskriterium die Chipgröße, die vor allem bei den Kompaktmodellen die Qualität der erzielbaren Ergebnisse nach oben hin beschränkt. Natürlich gibt es innerhalb der jeweiligen Gruppe zum Teil große Unterschiede zwischen den Kameras und es finden sich auch bei den Kompaktmodellen solche, die die Bezeichnung „Top“ verdient hätten. Trotzdem bewegen sich diese aufgrund der vor Testbeginn festgelegten Kriterien (u.a. Chipgröße und manuelle Möglichkeiten) nur innerhalb ihrer eigenen Gruppe. Gewisse Unschärfen bei den Gruppenbezeichnungen lassen sich aufgrund der Angebotsvielfalt kaum vermeiden bzw. kann man über die verwendeten Begriffe diskutieren. Ziel ist und bleibt aber eine klare Trennung, d.h. was wir u.a. vermitteln möchten, ist: Eine „gute“ Kompakte genügt vielen Ansprüchen, ist aber trotzdem kein Topmodell. Dies ist bereits eine erste wichtige Information und Entscheidungshilfe und auf einen Blick aus der Tabelle ersichtlich. Alle ergänzenden Informationen zu den auf dem Markt befindlichen Kamerabauformen sind im Text zu finden. Ihr KONSUMENT-Team
  • Sprachverwirrung
    von strak am 21.11.2013 um 11:41
    Es ist nicht nachvollziehbar, warum die getesteten Modelle in "Topmodelle" und "Kompaktkameras" unterteilt werden. Es gibt auch unter den sogenannten Kompaktkameras Topmodelle, und umgekehrt ist nicht jede Kamera mit Wechselobjektiven ein Topmodell. Auch wenn ich mir die in früheren Ausgaben erschienen Artikel zum Thema Fotografie ansehe, habe ich den Eindruck, dass es den Verfassern entweder an Sachkenntnis, praktischer Erfahrung oder sprachlichem Ausdrucksvermögen mangelt.