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GPS-Handgeräte

Der Weg ist das Ziel

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 20.05.2003

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Navigieren von Berg zu Berg

„Informieren“ ist also eine, „navigieren“ oder „dirigieren“ eine weitere Funktion der GPS-Wunderwuzis. So ist – wer zum Beispiel eine ausgedehnte Bergwanderung oder eine Tour mit dem Mountainbike plant – gut beraten, wenn er schon im Vorfeld seine gewünschte Route mittels „Wegpunkten“ festlegt. Das können markante Aussichtspunkte, die Almhütte, der Berggipfel sein.

Hilfe bei Schlechtwetter

Selbst bei plötzlichem Schlechtwetter- oder Nebeleinbruch und totalem Orientierungsverlust weiß man dann nicht nur, wo man sich im Moment befindet, sondern auch, welche Richtung man gehen muss, um das angepeilte Ziel sicher zu erreichen. Und sollte dies dennoch nicht möglich sein, vermag man zumindest dem Rettungsdienst auf einige Meter genau durchzugeben, wo man seiner Hilfe harrt. Natürlich nur, sofern man sich in einem Gebiet mit Funk- oder GSM-Handy-Versorgung befindet. Denn die GPS-Empfänger selbst können nicht „aktiv“ werden, es sind passive Empfangsgeräte. „Negativ ausgedrückt heißt das“ – formuliert ein Garmin-Händler humorig auf seiner Homepage – „dass der Wüstenreisende dank GPS genau weiß, wo er verdurstet, er kann mit GPS den kürzesten Weg zur nächsten Oase oder Brunnen finden, aber damit allein keine Hilfe rufen“.

GPS kann keine Hilfe rufen

Generell gesagt: GPS kann einem manches erleichtern, es ist aber kein Ersatz für das Erlernen herkömmlicher Navigationsmethoden zur See oder in der Luft; auch Wanderkarte und Kompass haben für den Fall des GPS-Systemausfalls (zum Beispiel dann, weil die Batterien leer geworden sind) nach wie vor ihren Stellenwert.

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