KONSUMENT.AT - Spielkonsolen - PlayStation 3

Spielkonsolen

Bewegung im Spiel

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KONSUMENT 5/2011 veröffentlicht: 15.04.2011

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... auch von der Couch aus

Die auffälligsten Unterschiede gegenüber den Konkurrenten sind die sehr einfach gehaltene Grafik sowie die Tatsache, dass die Bewegungssteuerung der Wii zwar die Bewegungen der Fernbedienung recht gut erfasst, die Position des Spielers im Raum allerdings nicht erkennt. Deshalb ist es auch möglich, die Wii im Sitzen zu bedienen. Die stark ­vereinfachte Bewegungsausführung und die Möglichkeit, die Konsole bei der Ausführung von Trainingsübungen zu überlisten, ist ­sicher der größte Minuspunkt. Ein Nebenaspekt, aber trotzdem erwähnenswert: Die Multi­mediatauglichkeit der Wii ist deutlich ein­geschränkt.

Zusatzpaket: Eye-Kamera, Move-Controller

Auch Sony setzt bei der PlayStation 3 eine Controller-Steuerung ein. Für Spiele mit Bewegungssteuerung benötigt man ein Zusatzpaket, bestehend aus einer Eye-Kamera und einem mit Sensoren ausgestatteten Move-Controller, der mit der Kamera kommuniziert. So wird die Raumposition gut erkannt und auch die Genauigkeit des Controllers ist ­höher als bei der Wii.

Nur zwei Personen

Dafür überwacht die Eye-Kamera einen engeren Bereich als die Sensorleiste der Wii, wodurch im Falle der PlayStation nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig vor dem TV-Gerät aktiv sein können, ohne dass der Spielablauf gestört wird.

Nicht ganz so präzise

Für einige Spiele, z.B. Bogenschießen, benötigt man einen zusätzlichen Controller. Der mitgelieferte, beidhändig zu bedienende Standard-Controller ist hier nur begrenzt einsetzbar. Deshalb gibt es – ähnlich dem Wii-Nunchuk – als Zubehör den Move-Controller, der bestimmte Steuerungsfunktionen übernimmt. Dieser arbeitete im Test allerdings weniger präzise und mit häufigeren Bewegungsverzögerungen als der Nunchuk. Ins­gesamt richtet sich die PlayStation eher an fortgeschrittene Benutzer.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
24 Stimmen
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