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Drucker: Tintenstrahl gegen Laser

O.k. oder k.o.?

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011

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Was sonst noch auffiel

Und da ertönt auch schon wieder der Gong! Der Kampf ist beendet. Bis der Schiedsrichter das Urteil verkündet, hören wir den Insidern beim Fachsimpeln darüber zu, was ihnen im Test-Duell noch aufgefallen ist:

Die Kosten für einen Satz Laserkartuschen können ohne Weiteres den Anschaffungspreis des Gerätes übersteigen (für das Xerox-Gerät etwa 750 Euro); allerdings bringen sie damit auch die entsprechend hohe Zahl von Ausdrucken. Dennoch sollte man sich vor dem Gerätekauf danach erkundigen, um dereinst nicht überraschend in die Knie zu gehen. Die Start-Kartuschen von Laserdruckern sind oft nur teilweise befüllt; bei Tintenstrahlern gibt es dieses Problem nicht (mehr).

Laserdrucker benötigen kein Fotopapier zum Fotoausdruck, da hier nichts zerrinnen kann; andererseits sind sie empfindlich gegenüber beschichteten oder bereits vorbedruckten Papieren (z.B. Briefpapier mit appliziertem Kunststoff-Logo). Die Laserdrucker im Test erreichen allerdings noch immer nicht die ­hohe Qualität von guten Tintenstrahlern beim Ausdruck von Fotos.

Multifunktionsgeräte: besser ausgestattet

"Reine" Drucker sind – im Vergleich zu ­Multifunktionsgeräten (siehe Test: Multifunktionsdrucker 4/2011) – oft relativ laut und sehr spartanisch ausgestattet. So vermag beispielsweise einzig das Gerät von Canon auch (dafür geeignete) CDs zu bedrucken; kaum eines hat ein vernünftiges Vorschaufenster/Statusdisplay (meist nur LED-Lamperl, die den Betriebszustand anzeigen) oder einen integrierten Kartenleser; nur wenige ver­fügen über einen WLAN-Anschluss, der hilft, dem ungewollten Schnurspringen über Kabel vorzubeugen.

Und wer hat jetzt gewonnen? Schiedsrichter in diesem Duell sind Sie – Sie treffen die Wahl, je nachdem, welche Eigenschaften Ihnen wichtiger sind.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Test
    von gpircher am 12.06.2011 um 16:25
    Alles gut und recht.. aber die Kyocera Laserdruckerwurden wohl weggelassen, obwohl sie die niedrigsten Druckkosten von allen haben.
  • Nie wieder Tinte
    von rirei am 01.06.2011 um 19:53
    Ich nutze einen HP Officejet Pro. Das Gerät ist energiesparend, leise, flott, hat billigste Druckkosten und eine hervorragende SW-Textdruckqualität, welche den Vergleich mit einem Laser auf keinen Fall scheuen muß. Trotzdem werde ich mir nie wieder einen Tintenspritzer kaufen. Warum? Weil die Tinte verschmiert!!! So lange kann man die Tinte gar nicht trocknen lassen, als das sie nicht doch noch verschmieren könnte. Da hat man das schönste Dokument in allerbester Qualität gedruckt und dann hat man durch eine kleine Unachtsamkeit einen Tintenschmierer quer drüber. Nicht auszudenken, was sich meine Kunden denken würden, würde ich sowas versenden. Also zurück an den Start und neu ausdrucken. Nein, wer auf Druck-Qualität achtet, MUSS zum Laser greifen. Die schlechtere Foto-Qualität ist kein Argument, da der Ausdruck von Fotos in größeren Mengen preislich kaum interessant ist. Und für einen farbigen Abdruck tut es der Laser allemal.