KONSUMENT.AT - Drucker: Tintenstrahl gegen Laser - Kurzbeschreibungen

Drucker: Tintenstrahl gegen Laser

O.k. oder k.o.?

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011

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Kurzbeschreibungen

Hier unsere Kurzbeschreibungen für die getesteten Produkte. Details finden Sie in der Testtabelle.

TINTENSTRAHLDRUCKER

Canon Pixma iP4850
Gute Druckqualität über alle Bereiche, bester beim Fotodruck. Leise. Auch Linux-Treiber vorhanden. Einzelfarbtanks. Doppelter Papiereinzug. Schneller Textdruck, schnellster Fotodruck. Druckköpfe einzeln wechselbar. Randlosdruck möglich. Einziges Gerät mit (sehr gut funktionierendem) CD-Druck und Direktdruck von der Kamera.

HP Officejet Pro 8000
Flach und schwer. Sehr gute Gebrauchsanleitung, geringste Druckkosten bei Text, Grafik und Foto. Einzelfarbtanks. Gute Konstruktion und Verarbeitung. Einfache Software-Aktualisierung. Duplexeinheit für beidseitigen Druck. Randlosdruck möglich. Schwächen beim Druck von großen Porträts aus Photoshop.

Epson Stylus Office B40W
Preiswerter Druck in allen Bereichen. LAN- und WLAN-Schnittstelle vorhanden. Randlosdruck möglich. Papierausgabe okay. Einzelfarbtanks. Papierzufuhr hat Schwierigkeiten bei schwerem Fotopapier. Etliche Teile recht filigran ausgeführt. Software-Aktualisierungen nur manuell möglich und etwas umständlich.

HP Deskjet 3000
Sehr gute Bedienungsanleitung und Inbetriebnahme. Leichtestes Gerät im Test. WLAN integriert. Einfache Software-Aktualisierung. Lange Druckzeiten bei Text und Foto. Kein Randlosdruck. Keine einzelnen Farbpatronen, höchste Druckkosten bei Text, Grafik und Foto. Papierstau schlecht zu beseitigen. Papierausgabe sehr „billig“ und filigran.

FARBLASERDRUCKER

Konica Minolta Magicolor 4750EN
Eines der teuersten Geräte im Test, aber sehr niedrige Betriebskosten. Sehr gute Betriebsanleitung, Flotter Druck; postscriptfähig. Neigung zum Papierstau; hoher Stromverbrauch, laut. Heruntergeladene Druckertreiber müssen manuell installiert werden, kein Setup-Programm.

Canon i-Sensys LBP7200Cdn
Tonerkartuschen gut austauschbar und kaum „fliegendes“ Pulver. „Gute“ Konstruktion und Verarbeitung, flotter Druck. Netzschalter an der Geräte-Vorderseite gut erreichbar. Manuelle Papierzuführung sowie Papierausgabe sehr gut gelöst. Sehr schwer.

HP Color Laserjet Pro CP1525nw
Gebrauchsanweisung und Kartuschenwechsel sehr gut. Software gut aktualisierbar. LAN und WLAN-Schnittstelle vorhanden. Toner gut verstaut, kaum Austritt des Pulvers. Mit 280 € recht preiswerter Laserdrucker, nur Dell ist noch billiger – aber nur in der Anschaffung.

Xerox Phaser 6280V/N
„Gute“ Konstruktion und Verarbeitung. Sehr flott. Postscriptfähig. Papierstau gut zu beseitigen. Guter manueller Papiereinzug von der Frontseite. Inbetriebnahme kompliziert. Teuerstes Gerät im Test (450 €), noch teurer kommt der Nachkauf eines Tonersets: 752 €.

Lexmark C543DN
Passables Druckbild in allen Kategorien, gute Konstruktion und Verarbeitung. Linux-Treiber vorhanden, postscriptfähig. Komplizierte Inbetriebnahme und Neigung zum Papierstau. Langsamer Fotodruck. Duplexeinheit vorhanden. Hoher Stromverbrauch, relativ schwer. Kommt mit 3 Treibern – jedoch ohne Erklärung.

Dell 1350cnw
Vergleichsweise leicht. Mäßiger Stromverbrauch. Schlechte Papierzuführung. WLAN-Schnittstelle. Extrem hohe Tonerkosten, Textseite kommt doppelt so teuer wie beim teuersten Tintenstrahldrucker. Der geringe Energieverbrauch bietet da wenig Trost.

Oki C310dn
Sehr flott. Postscriptfähig. Duplexeinheit vorhanden. Guter manueller Papiereinzug von der Frontseite und sehr gute Papierausgabe. Unterdurchschnittliche Qualität beim Fotodruck. Beim Kartuschenwechsel droht Austritt des Toners. Sehr schwierige und unübersichtliche Treiber-Installation ohne erkennbare Logik.

Epson Aculaser C1600
Neigung zum Papierstau, schlechte Erreichbarkeit zu dessen Beseitigung. Kartuschen nicht einfach tauschbar. Kein Mac-Treiber. Entwicklereinheit nicht separat wechselbar. Papierausgabe auf der Oberseite wirkt filigran. Schlechte Papierlade. Durchschnittliche Druckkosten.

Brother HL-3040CN
Mit 150 Euro billigstes Laser-Gerät im Test. „Gute“ Inbetriebnahme und Bedienbarkeit. Unterdurchschnittliche Druckqualität bei Grafik, Foto und Tabellen. Papierstau etwas kompliziert zu beheben. Wenig Probleme mit Tonerstaub.

Samsung CLP-325W
Geringe Druckkosten, Linux-Treiber sowie LAN- und WLAN-Schnittstelle vorhanden. Netzschalter gut erreichbar. Außer beim Text unterdurchschnittliche Druckqualität, schwierige Bedienung und Neigung zum Papierstau. Druckertrommel schwer austauschbar, Versuch eines Software-Updates führt lediglich zur US-Homepage.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Test
    von gpircher am 12.06.2011 um 16:25
    Alles gut und recht.. aber die Kyocera Laserdruckerwurden wohl weggelassen, obwohl sie die niedrigsten Druckkosten von allen haben.
  • Nie wieder Tinte
    von rirei am 01.06.2011 um 19:53
    Ich nutze einen HP Officejet Pro. Das Gerät ist energiesparend, leise, flott, hat billigste Druckkosten und eine hervorragende SW-Textdruckqualität, welche den Vergleich mit einem Laser auf keinen Fall scheuen muß. Trotzdem werde ich mir nie wieder einen Tintenspritzer kaufen. Warum? Weil die Tinte verschmiert!!! So lange kann man die Tinte gar nicht trocknen lassen, als das sie nicht doch noch verschmieren könnte. Da hat man das schönste Dokument in allerbester Qualität gedruckt und dann hat man durch eine kleine Unachtsamkeit einen Tintenschmierer quer drüber. Nicht auszudenken, was sich meine Kunden denken würden, würde ich sowas versenden. Also zurück an den Start und neu ausdrucken. Nein, wer auf Druck-Qualität achtet, MUSS zum Laser greifen. Die schlechtere Foto-Qualität ist kein Argument, da der Ausdruck von Fotos in größeren Mengen preislich kaum interessant ist. Und für einen farbigen Abdruck tut es der Laser allemal.