KONSUMENT.AT - Multifunktionsgeräte - Testkriterien

Multifunktionsgeräte

Weniger kann mehr

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

Inhalt

Testkriterien

Im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung Warentest werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Modelle getestet.

Drucken (20%)

Bewertet wurden die Qualität und die Geschwindigkeit für Textausdruck, Farbgrafik und Fotoausdruck (mit der bestmöglichen Auflösung) mit dem Betriebssystem Windows Vista. Die Wasser- und Wischfestigkeit, sowie die Lichtbeständigkeit wurde von einem unabhängigen Labor bewertet.

Scannen (10%)

Die Qualität und die Geschwindigkeit des Scanners wurden mit Vorlagen eines Briefes, einer Magazinseite und von Farbfotos bestimmt. Außerdem wurde bestimmt, ob die Tiefenschärfe für das Einscannen von Büchern ausreichend ist (3D-Scan).

Kopieren (15%)

Qualität und Geschwindigkeit der Kopierfunktion wurden mit und ohne PC-Anschluss ermittelt, im Allgemeinen ist das direkte Kopieren vorzuziehen.

Tintenkosten (20%)

Die reinen Druckkosten (Kosten für Tinte/Toner – ohne Papier!) für Text-, Grafik- und Fotoausdrucke wurden aus den Preisen für die Druckerpatronen/Tonerkits und der Anzahl der damit möglichen Ausdrucke errechnet.

Handhabung (15%)

Von mehreren Testpersonen wurden die mitgelieferten Handbücher und die elektronischen Hilfefunktionen benotet. Beurteilt wurden auch Treiber-Download, Erstinstallation, Papierzuführung, Betrieb und  Wartung. Die Qualität und der Funktionsumfang der aktuellen Treiber (von der Website der Hersteller) wurde unter Windows Vista geprüft.

Die Bedienung und der Funktionsumfang der Geräte beim DirectPhotoPrinting (soweit vorhanden) wurde von mehreren Testperson beurteilt.

Vielseitigkeit (15%)

Bewertet wurden die Erweiterbarkeit von Hard- und Software, die Möglichkeit, verschiedene Materialien zu bedrucken und die Einbindung der Geräte in ein (lokales) Netzwerk.

Umwelteigenschaften (5%)

Beurteilt wurden die Geräuschentwicklung und der Energieverbrauch beim Drucken, im Stand-by und ausgeschaltet.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
37 Stimmen

Kommentare

  • Problem: Eintrocknende Tintendüsen
    von REDAKTION am 03.04.2012 um 15:02
    Im Rahmen des Drucker- oder Multifunktionsgerätetests ist es nicht möglich, das Eintrocknen bei Tintendruckern festzustellen, da der dafür nötige Zeitaufwand einfach zu groß wäre. Unsere allgemeine Empfehlung lautet daher auch, bei seltener Verwendung des Geräts eher zu einem Laserdrucker zu greifen, wo weder Eintrocknen noch „Verschwendung“ durch Reinigungszyklen auftritt. Bei Tintendruckern kann eventuell eine Lagerung der Patronen in einem verschlossenen Gefäß außerhalb des Geräts die Gefahr des Eintrocknens verringern. Ihr Konsument-Team
  • eingebauter funktionsstop
    von headcrash am 01.04.2012 um 12:26
    ich hatte vor kurzem ein ahaerlebnis: mein canon tintenstrahldrucker stoppte beim ausdruck einer seite mittendrin und versagte jeden weiterne dienst. alle checks ergaben keinen hinweis auf die störung. bis ich dann in einem tv beitrag erfuhr, dass ein eingebauter zähler bei diversen herstellern dafür sorgte, dass man sich beizeiten nach neuen geräten umschaut. leider habe ich den drucker bei der fehlersuche zerlegt - dachte, eine sicherung wäre irgendwo da drinnen gegangen - sonst hätte ich diesen zähler mit einem mittlerweile kursierenden programm wieder auf null setzen können ...
  • Eingetrocknete Tinten-Patronen ein Pseudoproblem?
    von NETclub50plus am 31.03.2012 um 18:40
    Ich drucke (a8ch) mit Tintenstrahlern, seit es Tintentrahler gibt. An eine eingetrocknete Tintenpatrone kann ich mich nicht erinnern. Mag sein, dass jemand, der nur alle paar Monate was ausdrucken lässt, dieses hat. Braucht dieser dann aber überhaupt einen Drucker? Unter rechnerischen Gesichtspunkten wohl kaum dann die zu druckendes Seite halt an den Copyshop gesendet, un 1 Euro dafür abgelegt. Und WENN eine Tintenpatrone wirklich einmal zu spinnen anfängt (DAS ist NICHT abhängig vom Druckvolumen), dann gibt es einen Reinigungsmodus in der Software, damit passt es auch wieder.
  • Tinte vs. Toner
    von forster28 am 30.03.2012 um 12:37
    Bei kleineren Druckvolumina spielt die Überlegung eintrocknender Tintentanks in jedem Fall eine Rolle. Ebenfalls sind Verbrauchsmaterialien bei Tintendruckern oftmals mit "Cips" ausgestattet, die den Einsatz von nicht Orginalpatronen erschweren. Aktuell ist das Nachfüllen von Tonern oder der Kauf von Nachbautonern noch einfacher als bei Tinte.
  • Problem: Eintrocknende Tintendüsen?
    von kondrich am 29.03.2012 um 15:34
    Vielen Dank für diesen Test. Der Epson-Drucker klingt sehr attraktiv für mich. Wie sieht es allerdings mit dem Problem der eintrocknenden Tintendüsen bei geringen (seltenen) Druckvolumina aus? Eine Websuche hat ergeben, dass viele Benutzer von Epson-Tintenstrahlern für den Hausgebrauch bei seltenen Druckvorgängen nachwievor genau deswegen abraten (derartige Erfahrungen hatte ich früher mit (Epson-)Tintenstrahlern oft). HP soll dagegen in den e-AiO Modellen eine Technik entwickelt haben, die die Tinte aus den Düsen wieder retoursaugt und daher das Problem vermeidet. Eintrocknende Tintendüsen und damit einhergehende Reinigungsvorgänge (wenn sie denn überhaupt helfen) sind für mich DAS K.O.-Kriterium für oder wider einen Multifunktionstintenstrahldrucker schlechthin. Leider findet man dazu in den Tests nie Angaben. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir und den anderen Lesern diesbezüglich Informationen geben könnten. Vielen Dank!