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Espressomaschinen

Im Namen der Crema

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Konsument 1/2006 veröffentlicht: 13.12.2005

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Kapselgeräte: für Eilige

Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr. Die Kapsel mit der gewünschten Geschmacksrichtung wird eingelegt, der Knopf für die Wasserbeigabe gedrückt und schon ist er fertig, der Kaffee für gehetzte Manager und all jene, die den Kaffeetratsch mit wenig Aufwand genießen wollen. Die Kapseln werden fast immer von Nespresso geliefert, auch wenn der Erfolg dieses Systems mittlerweile einige Nachahmer (wie Tchibo) gefunden hat.

Überzeugt: TK 50 NO 1 von Siemens

Von den beiden getesteten Geräten konnte der Espresso aus der TK 50 NO 1 von Siemens (mit Nespresso-Kapseln) geschmacklich überzeugen; dank automatischem Aufschäumer ist das Modell auch perfekt für Cappuccino und andere Varianten mit Milch geeignet. Doch aufgrund der Sicherheitsmängel – wenn man nicht aufpasst, wird leicht heißes Wasser verspritzt – konnte es lediglich mit „weniger zufriedenstellend“ bewertet werden.

Nespresso bleibt vorne

Mit dem Modell Cafissimo und eigenem Kapselsystem will Kaffeeröster Tchibo dem Marktführer Nespresso die Stirn bieten. Nicht wirklich effektiv, wie unsere Verkoster meinen: Weder der Geschmack noch die bei Kaffeetrinkern so beliebte Crema konnte im Vergleich zum Nespresso-System überzeugen. Deutlich günstiger ist der Anschaffungspreis, bei den Kapseln gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Bei Tchibo zahlt man für den Espresso 28 Cent. Die Kapseln von Nespresso (zu bestellen unter www.nespresso.com ) kosten zwischen 31 und 33 Cent. Damit ist der Kaffeenachschub im Vergleich mit den anderen Systemen bei den Kapselgeräten am teuersten.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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