KONSUMENT.AT - Hühner Nuggets - Reaktionen

Hühner Nuggets

Da lacht kein Huhn

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KONSUMENT 9/2011 veröffentlicht: 25.07.2011

Inhalt

Reaktionen

Anbieter von Produkten mit einem negativen Testergebnis – „nicht zufriedenstellend“– bekommen hier Gelegenheit, eine Stellungnahme abzugeben.

S Budget, Chicken Nuggets

Wir sind über die Testergebnisse verwundert, denn wir achten ganz bewusst darauf, dass in unseren Hühnerprodukten generell kein Separatorenfleisch verwendet wird. Unser Lieferant, die österreichische Fa. Blasko, bestätigt dies auch noch einmal und garantiert, dass kein solches verwendet wurde. Den hohen Calcium-Wert können wir uns derzeit nicht erklären. Wir haben aber sofort in die Wege geleitet, dass dies überprüft wird. Da es keinen gesetzlichen Grenzwert für den Calcium-Gehalt bei panierten Fertiggerichten gibt, wird die Fa. Blasko bei der Codex-Unterkommission beantragen, dass ein solcher eingeführt wird, damit es hier in Zukunft Rechtssicherheit gibt.

Spar, Salzburg

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Kommentare

  • Panierte Gummibärchen
    von NETclub50plus am 21.09.2011 um 16:10
    Die unterschiedlichen Geschmacksurteile der Tester sind wahrlich bemerkenswert. Insofern wäre es interessant zu wissen, wer von diesen bereits einer "McDonald s"-geschädigten Generation angehört und wer nicht, bzw. wie sie dessen Produkte im Geschmacksvergleich zu den getesteten beurteilen. Kernsatz des Artikels für mich: "Wer bei diesen Nuggets zugreift, verspeist … „reichlich brätartig schaumige, stärkehaltige Masse mit Muskelfasern, gewachsene Skelettmuskulatur, Bindegewebe, Gewürzteile“ und manchmal auch „Geflügelhaut“." In jedem Wirtshaus würde man das angeekelt stehen lassen, daheim schon gar nicht auf den Tisch bringen wollen – wüsste man, was man da auf dem Teller hat. Auch wenn es vom Lebensmittelrecht her offenbar okay ist (dort darf ja auch Fruchtsaft, der mit bis zu 50 Prozent mit Wasser verdünnt ist, hochtrabend als "Nektar" bezeichnet werden) - mich erinnert die Bestimmung doch recht intensiv an die einschlägigen Bestimmungen für Tiernahrung in die darf neben den namensgebenden Bestandteilen (meist nur in Mini-Quantitäten vorhanden) auch so gut wie alles reinkommen, was man lieber gar nicht wissen möchte.