KONSUMENT.AT - Hühner Nuggets - Testkriterien

Hühner Nuggets

Da lacht kein Huhn

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KONSUMENT 9/2011 veröffentlicht: 25.07.2011

Inhalt

Testkriterien

Im Test: 8 Hühnernuggets-Produkte

Genauigkeit der Gewichtsangabe
Alle Proben wurden nachgewogen und die Ergebnisse mit den Angaben auf der Verpackung verglichen.

Panadenanteil
Die Panier wurde vom Fleisch gelöst und ihr Anteil in Prozent bestimmt. Anschließend wurde ermittelt, ob der Panadengehalt den Vorgaben des österreichischen Lebensmittelbuchs entspricht.

Beschreibung
Das Erscheinungsbild der Produkte wurde in rohem und in gekochtem Zustand von Experten begutachtet. 

Expertenverkostung
Fachleute verkosteten alle nach Anleitung zubereiteten Proben.

Calcium
Bei Bedarf wurde der Calciumgehalt durch Atomspektrometrie ermittelt.

Fett und Salz
Die Bestimmung von Fett und Salz erfolgte gravimetrisch bzw. über den Chloridgehalt nach der Morr-Methode nach Veraschung.

Kennzeichnung
Gutachter überprüften die Einhaltung der Kennzeichnungsverordnungen.

Anleitung und Zubereitung
Mindestens 20 Testpersonen (Laien) bereiteten die Hühnernuggets nach Anleitung zu und beantworteten einige Fragen zum Ablauf. Verpackungen und Gebrauchsanleitungen wurden anonymisiert. 

Verkostung 
Anschließend bewerteten die Testpersonen Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz nach dem Schulnotensystem und beantworteten die Frage, ob sie das Produkt auch privat kaufen würden. 

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
5 Stimmen
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Kommentare

  • Panierte Gummibärchen
    von NETclub50plus am 21.09.2011 um 16:10
    Die unterschiedlichen Geschmacksurteile der Tester sind wahrlich bemerkenswert. Insofern wäre es interessant zu wissen, wer von diesen bereits einer "McDonald s"-geschädigten Generation angehört und wer nicht, bzw. wie sie dessen Produkte im Geschmacksvergleich zu den getesteten beurteilen. Kernsatz des Artikels für mich: "Wer bei diesen Nuggets zugreift, verspeist … „reichlich brätartig schaumige, stärkehaltige Masse mit Muskelfasern, gewachsene Skelettmuskulatur, Bindegewebe, Gewürzteile“ und manchmal auch „Geflügelhaut“." In jedem Wirtshaus würde man das angeekelt stehen lassen, daheim schon gar nicht auf den Tisch bringen wollen – wüsste man, was man da auf dem Teller hat. Auch wenn es vom Lebensmittelrecht her offenbar okay ist (dort darf ja auch Fruchtsaft, der mit bis zu 50 Prozent mit Wasser verdünnt ist, hochtrabend als "Nektar" bezeichnet werden) - mich erinnert die Bestimmung doch recht intensiv an die einschlägigen Bestimmungen für Tiernahrung in die darf neben den namensgebenden Bestandteilen (meist nur in Mini-Quantitäten vorhanden) auch so gut wie alles reinkommen, was man lieber gar nicht wissen möchte.