KONSUMENT.AT - Kaffee zum Mitnehmen - Neue Käuferschichten

Kaffee zum Mitnehmen

Wenn der Ober Pause macht

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Konsument 3/2003 veröffentlicht: 23.02.2003

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Neue Käuferschichten

Anfängliche Befürchtungen, die Stehcafé-Ketten könnten der Altwiener Kaffeehaus-Tradition den Garaus machen, haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Kaffee zum Mitnehmen spricht neue Käuferschichten an. Und die Hochpreispolitik von Starbucks hat verhindert, dass es zu einem Preiskampf kommt, eher im Gegenteil. Die Kaffeehauspreise liegen immer noch unter denen von Starbucks. So kostet ein Caffè Latte (Espresso mit Milch) oder die hierzulande gebräuchlichere Melange in einem gediegenen Wiener Kaffeehaus kaum mehr als 2,80 Euro. Bedienung und das obligate Glas Wasser inklusive. Bei Starbucks ist dieser Kaffee selbst als Mitnahmeartikel nur um 2,90 Euro zu haben.

Melange: beliebtestes Kaffeegetränk

Da es sich beim Caffè Latte (bzw. der Melange) Branchenangaben zufolge um das beliebteste Kaffeegetränk handelt, haben wir es für unseren Vergleich ausgewählt. Von neun Anbietern von Mitnahme-Kaffee im Raum Wien wurden mehrere Filialen (ob in Einkaufszentren, auf Bahnhöfen oder in der Innenstadt) mit einbezogen. Österreichweit präsent sind derzeit nur drei Ketten, die Kaffee zum Mitnehmen anbieten: Tchibo, McDonald’s und Anker. Weitere werden folgen. Denn nicht nur bei Starbucks werden eifrig Expansionspläne (heuer noch Linz, Salzburg und Innsbruck) gewälzt.