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Portionskaffeemaschinen

Pads und Kapseln

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Konsument 12/2009 veröffentlicht: 09.11.2009, aktualisiert: 07.12.2009

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Kaffeequalität meist gut

Natürlich haben sich die Tester auch die Qualität des normalen Kaffees angesehen. Sofern sie in der Gebrauchsanleitung keine Empfehlungen gefunden haben, haben sie zu Pads bzw. Discs mit Jacobs Krönung ­gegriffen. An den Ergebnissen war geschmacklich wenig auszusetzen, nur der Kaffee aus der Petra KM 45 war eher wässrig und jener aus der Tchibo Cafissimo etwas bitter. Letztere benötigte 80 Sekunden für eine Espressotasse und roch etwas abgestanden.

Kaffeestärke meist vorgegeben

Wie stark der Kaffee ausfällt, ist bei den ­Portionsmaschinen durch die Wasser- und Pulvermenge vorgegeben. Nur einzelne Geräte erlauben ein manuelles Nachjustieren der Tassenfüllmenge bzw. eine stufenlose Regulierung. Andernfalls kann man sich mit Tricks behelfen. Durch vorzeitiges Stoppen der Maschine fließt z.B. weniger Wasser in die Tasse und der Kaffee wird stärker. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man die Optionen „Große Tasse“ oder „Zwei Tassen“ wählt oder wenn man den Ein-Tassen-Knopf ein zweites Mal drückt. Allerdings sollte man nie die gesamte ­Wassermenge durchrinnen lassen, sonst wird der Kaffee, wie man so schön sagt, durchsichtig.

Geringer Stand-by-Verbrauch

Erfreulich ist, dass der Energieverbrauch gegenüber den Vorgängermodellen deutlich gesunken ist. Die beiden Bosch Tassimos, Severin und WMF 1 verzichten beispielsweise darauf, ständig warmes Wasser bereitzuhalten, und heizen nur noch bei Bedarf mittels Durchlauferhitzer. Alle Geräte erfüllen die Vorgaben der Europäischen Union, die ab 2010 einen Stand-by-Verbrauch von ­weniger als einem Watt fordert. Zum Vergleich: Eine einzige 60 Watt-Glühbirne benötigt etwa soviel Leistung wie 60 Kaffeemaschinen zusammen. Ein Kompromiss zwischen Komfort und Energiesparen ist die Betriebs­bereitschaft. Das bedeutet, die Maschinen können innerhalb eines bestimmten Zeitraums ohne Verzögerung Kaffee brühen und schalten erst nach ­Ablauf der vom ­Hersteller vorgegebenen Zeit auf Stand-by. Die Dauer der Betriebsbereitschaft beträgt zwischen fünf Minuten (Petra KM 45) und zwei Stunden (Tchibo Cafissimo). Nur die Geräte mit Durchlauferhitzer wechseln gleich nach dem Brühen in den Stand-by-Modus.

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Kommentare

  • Philips Senseo
    von aloiso am 07.01.2010 um 14:43
    Ich habe mir eine Philips Senseo gekauft, die Maschine funktioniert gut! Nach meinen Empfinden gibt es aber einige Nachteile: * der Wassertank ist zu klein * die Tassengröße kann nicht eingestellt werden. Da in den Pads unterschiedliche Kaffeemengen und unterschiedlicher Kaffee enthalten ist, sollte die Wassermenge angepasst werden können. Ich hätte den Kaffee gerne etwas milder und mit der vorgegebenen Tassengröße wird der Kaffee sehr stark!
  • Kunststoff und Alu
    von kolland am 17.12.2009 um 13:02
    Durch Druck und Hitze werden wohl auch Plastik und Aluteile der Pads und Kapseln in den Kaffee geschwemmt. Ist dies nicht bedenklich und gibt es hierzu gemsessene Werte? Andreas Koller