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Fissurenversiegelung

Schutz für Kinderzähne

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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Haltbarkeit zwei bis zehn Jahre

Studien zeigen, so Dr. Müller-Bruckschwaiger, dass erfahrene Zahnärzte eine Haltbarkeit von zehn Jahren und mehr erzielen; ist der Arzt ein Anfänger, kann sie auch nur zwei Jahre oder noch weniger betragen. Die regelmäßige Nachkontrolle ist ganz wichtig. Die Qualität der Fissurenversiegelung hängt teilweise vom Zahntyp und vom Alter des Kindes, besonders aber von der Sorgfalt der Arbeit ab. Das Material ist nicht ganz so wichtig. Je schwieriger der Zahn trocken zu halten ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich die Versiegelung ablöst.
Die Zahnärzte verwenden heute meist Kunststoffe, die durch normales Licht aushärten. Das Neueste sind Kunststoffe, die Fluorid enthalten, dieses an den Zahn abgeben und auf diese Weise – behaupten die Hersteller – den Zahn zusätzlich schützen. Allergische Nebenwirkungen sind bei Fissurenversiegelungen extrem selten und daher kein Problem. Einige Medien behaupten, dass diese Kunststoffe Krebs verursachen, doch dafür gibt es keinerlei Beweise. Einige wenige Zahnärzte decken die Fissuren auch mit Glasionomerzement ab (ein Spezialzement); er ist aber wesentlich weniger haltbar als Kunststoff.

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