KONSUMENT.AT - Reisezahlungsmittel - Strategie für die Reisekasse

Reisezahlungsmittel

Nicht alles auf eine Karte

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Konsument 5/2003 veröffentlicht: 06.05.2003

Inhalt

  • Je nach Ziel: Die Zusammenstellung der Reisekasse hängt von der Art der Reise (Pauschalreise oder individuell gebucht), Reiseziel und Reisedauer ab. Die gängigsten Zahlungsmittel für den Urlaub sind Bargeld, die Bankomatkarte und die Kreditkarte.
  • Nicht zu viel Bargeld: Je nach Destination und der Möglichkeit Geld zu beheben, raten wir, aus Sicherheitsgründen nicht zu viel Bargeld mitzunehmen. Vor allem in Urlaubsländer innerhalb der europäischen Währungsunion sollte man nicht zu viel Bargeld mitnehmen. Hier kostet die Behebung von Bargeld gleich viel wie in Österreich. Allerdings sollten Sie vorher nachfragen (z.B. Banken, Reisebüro, Internet, Reiseführer), ob im jeweiligen Urlaubsort eine Bargeldbehebung überhaupt möglich ist, d.h. ob dort etwa Bankomaten vorhanden sind.
  • Vorher informieren: Es bleibt Ihnen nicht erspart, sich über das allgemeine Zahlungssystem im Urlaubsland zu erkundigen: Wie ist das Bankensystem im Urlaubsland ausgebaut? Welche Zahlungsmittel bzw. Karten werden generell genutzt? Kann man mit den gewählten Reisezahlungsmitteln überall zahlen und werden alle in der gewünschten Höhe angenommen? Mit welchen Devisen kann in den einzelnen Urlaubsländern bezahlt werden? Inwieweit wird eventuell der Euro in den Urlaubsländern außerhalb der Eurozone als Zahlungsmittel akzeptiert? Gibt es spezielle Devisenbestimmungen (z.B. Begrenzungen bzw. Verbote von Deviseneinfuhr bzw. Devisenausfuhr)?
  • Wieviel Automaten: Nicht in allen Ländern ist das System der Geldausgabeautomaten so gut ausgebaut wie bei uns. Vor dem Urlaub erkundigen, wie viele Geldausgabeautomaten es im Urlaubsland und ob und wieviele es besonders im konkreten Urlaubsort gibt (siehe dazu auch Tabelle am Ende dieses Textes). Auch das Erkundigen nach der Anzahl der Vertragspartner für Maestrozahlungen und Kreditkartenvertragspartner ist empfehlenswert!
  • Vielerlei Geld: Nicht nur auf ein Zahlungsmittel setzen! Geht ein Zahlungsmittel verloren oder wird nicht akzeptiert, sollte man mindestens noch eine andere Möglichkeit haben, Zahlungen zu tätigen bzw. an Bargeld zu kommen.
  • Rechtzeitig um Reisekasse kümmern: Auch das Zusammenstellen der Reisekasse kann einige Zeit in Anspruch nehmen, z.B. dauert die Ausstellung einer Kreditkarte einige Zeit. Will man eine größere Summe einer Fremdwährung in Österreich wechseln, muss eventuell erst die Währung von der Bank besorgt werden. Währungen, die nur sehr selten nachgefragt werden, müssen meist separat angefordert werden.
  • Geht sie noch? Gültigkeit und Funktionsweise der Karten überprüfen. Wenn man seine Karten nur selten benutzt, sollte man überprüfen, ob die Karten noch funktionieren. Auch das Kreditlimit bzw. das Behebungslimit der Karten sollte überprüft werden: Braucht man weniger oder mehr? Und wie lange sind die Karten noch gültig?
  • Versicherungsschutz: Ist der Versicherungsschutz bei Kreditkarten vom Gebrauch der Karte abhängig, kontrollieren, ob die Karte im entsprechenden Zeitraum benutzt wurde bzw. Karte vor Reiseantritt noch benutzen.

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