KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Helvetia

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

Inhalt

Helvetia Versicherung

Regelung in: Allgemeine  Bedingungen für die Unfallversicherung (AUVB); Fassung 2010, Art. 10

Ausgeschlossen von der Versicherung sind Unfälle ...

2.1. die die versicherte Person als Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer), soweit sie nach österreichischem Recht dafür eine Erlaubnis benötigt, sowie als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges erleidet; bei einer ausschließlich mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit; bei der Benutzung von Raumfahrzeugen; bei der Benutzung von nicht motorisch angetriebenen Luftfahrzeugen und Luftfahrgeräten (Para- und Hängegleiten, Drachenfliegen, Fallschirmspringen, Gleitsegeln, Ballonfahren, Segelfliegen)

2.2. die bei Fahrten auf Rennstrecken, die nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind oder bei Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Wertungsfahrten und Rallyes) und den dazugehörigen Trainingsfahrten entstehen; dazu zählen nicht die Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings und das nicht vereinsmäßig betriebene Go-Kart-Fahren sowie Stern-, Zuverlässigkeits- und Orientierungsfahrten, welche auf öffentlichen Straßen durchgeführt werden, sofern es bei den Fahrten auf die Erzielung einer Durchschnittsgeschwindigkeit ankommt

2.3. die bei der vereinsmäßigen Ausübung einer Mannschaftssportart bei offiziellen über die Dachorganisation oder den Verband organisierten Wettbewerben, Meisterschaften, Turnieren und dergleichen in den Bereichen Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Faustball, Football, Eishockey sowie Landhockey entstehen; Kinder und Jugendliche genießen bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres für derartige Wettbewerbe jedoch Versicherungsschutz

2.4. die in der Ausübung als Berufssportler entstehen: Dazu zählen Personen, die beruflich einen Sport ausüben bzw. ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus der sportlichen Betätigung erzielen

2.5. die die versicherte Person als von der österreichischen Sporthilfe geförderter Sportler bei der Ausübung der geförderten Sportart und dem darauf bezüglichen Training erleidet

2.6. die bei der Teilnahme - an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben - ab Landesmeisterschaften/Landesligen (und höher) in den Sportarten Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Faustball, Football, Eishockey und Landhockey oder auf dem Gebiet des nordischen und alpinen Schisports, des Snowboardens sowie Freestyling, Bob-, Skibob-, Skeletonfahrens oder Rodeln im Rahmen der Sportausübung, sowie am offiziellen Training für diese Veranstaltungen und Meisterschaften entstehen

2.7. die bei der Ausübung folgender gefährlicher Aktivitäten bzw. Sportarten entstehen: Kampfsportarten mit ausgeprägtem Körperkontakt (Karate, Boxen, Kickboxen und ähnliches), Schwerathletik, Tauchen, Apnoetauchen, Eisfallklettern, Klettern und Bergsteigen ab Schwierigkeitsgrad 4 (gemäß UIAA-Skala), Indoorklettern, Downhill-Mountainbiken, Expeditionen als Entdeckungs- und Forschungsreisen, Befahren von Wildwasser ab Klasse WWIII, Höhlentrekking, Canyoning

2.8. die bei der Ausübung von Extremsportarten, das sind jene, die hauptsächlich dadurch gekennzeichnet sind, dass sie mit großen Geschwindigkeiten, aus großen Höhen oder in großen Tiefen ausgeführt werden , wie z.B. Bungeejumping, Heli-Bungee, Freeclimbing, Freeriding, Houserunning, Speedriding/Speedflying, HighRopes, HydroSpeed, Kite-Surfen, Sky-Surfen, Scad-Diving etc., entstehen.

Weitere Informationen

ABER: Bestimmte Mannschaftssportarten sowie "gefährliche" Sportarten sind jedoch bei Wahl unseres Produktes "Dauernde Invalidität plus" mitversichert.

Grundsätzliche Ausschlüsse siehe oben. Es können jedoch folgende Deckungen eingeschlossen werden (durch Abschluss der "Dauernden Invalidität plus"): Besondere Vertragsbeilage Nr. 301347 - Vertragsvereinbarung für Dauernde Invalidität Plus4.Sportdeckung (vereinsmäßige Ausübung einer Mannschaftssportart):

Abweichend vom Artikel 10, Punkt 2.3 der AUVB 2010 gelten Unfälle, die bei der vereinsmäßigen Ausübung einer Mannschaftssportart bei offiziellen über die Dachorganisation oder den Verband organisierten Wettbewerben, Meisterschaften, Turnieren u. dgl. in den Bereichen Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Faustball, Football, Eishockey sowie Landhockey entstehen, versichert. Vom Versicherungsschutz bleibt jedoch weiterhin die Teilnahme ab Landesmeisterschaft /Landesliga (und höher) gemäß Artikel 10, Punkt 2.6 der AUVB 2010 ausgeschlossen.

8. Freizeitaktivitäten: Abweichend vom Artikel 10, Punkt 2.7 und Punkt 2.8 der AUVB 2010 gelten Unfälle, die die versicherte Person bei nachstehenden Freizeitaktivitäten erleidet, als versichert: Passagier bei Heißluftballonfahrten, Tandem-Fallschirmsprung, Tandem-Hängegleiten, Tandem-Paragleiten, Kite-Surfen, HighRopes, Bergsteigen bis inkl. Schwierigkeitsgrad 4 (gemäß UIAA-Skala), Indoorklettern, Befahren von Wildwasser bis inkl. Klasse WWIII, Bungeejumping, Tauchen bis 30 m: mitversichert gilt auch die Gesundheitsschädigung durch Sauerstoffmangel oder durch Veränderung der Sauerstoffzusammensetzung sowie Gesundheitsschäden bei zu raschem Auftauchen durch die schnelle Veränderung der Druckverhältnisse; ausgeschlossen bleiben jedoch Höhlen- und Eistauchen.
Die Produktvariante „Dauernde Invalidität plus“ deckt die wichtigsten Sportarten. Bei einer Anfrage bezüglich einer anderen Sportart, wird über den Ein- oder Ausschluss im Einzelfall entschieden.

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