KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Muki

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

Inhalt

Muki Versicherung

Regelung in: Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Unfallversicherung 2010 (AUVB 2010 / Fassung 03/2013), Art. 19 & 20

Ausgeschlossen von der Versicherung sind Unfälle ...

Artikel 19: Unversicherbare Sportarten
Insbesondere die nachstehenden Sportarten und Aktivitäten sind nicht versicherbar:

1. Alle im Mannschaftssport tätigen Sportler der jeweils obersten beiden nationalen Spielklassen

2. Kampfsportarten, z.B. Boxen, Karate etc., wenn sie vereins- und/oder wettbewerbsmäßig ausgeübt werden.

3. Aggressive Mannschaftssportarten mit erhöhtem Körperkontakt, z.B. alle Arten von Football, Rugby, Eishockey etc., wenn sie vereins- und/oder wettbewerbsmäßig ausgeübt werden.

4. Extremsportarten, z.B. Downhill (und Downhillmountainbike), Freeclimbing, Sky-Running, Rodeo, BMX-Freestyle, Freeriding, Motocross, -training und -wettbewerbe sowie Fahrten auf Motocross-Strecken

5. Klettern/Bergsteigen über Schwierigkeitsgrad VI nach französischer Skala; Klettersteig über Schwierigkeitsgrad E; Tauchen tiefer als 60 m sowie bei Verwendung von Mischgas.

6. Teilnahme an Expeditionen, Rekordversuche

7. Berufssportler

Artikel 20: Soweit nichts anderes vereinbart ist, umfasst der Versicherungsschutz nicht:

1. Unfälle bei der Benützung von Luftfahrtgeräten und bei Fallschirmabsprüngen sowie bei der Benützung von Luftfahrzeugen, soweit sie nicht unter die Bestimmungen des Art. 6. Pkt. 4. (Begriff des Unfalles) fallen

2. Unfälle, die bei Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Wertungsfahrten und Rallyes) und den dazugehörigen Trainingsfahrten entstehen

3. Unfälle bei der Teilnahme an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben auf dem Gebiet des nordischen und alpinen Schisports, des Snowboardens sowie Freestyling, Bob-, Skibob-, Skeletonfahrens oder Rodeln  sowie am offiziellen Training für diese Veranstaltungen

10. Unfälle, die bei der Ausübung von folgenden besonders gefährlichen Sportarten eintreten: Bungeejumping, House-Running, Hydro Speed, Basejumping, Scad Diving, Airboarding, Rafting, Canyoning, Kitesurfen,  Indoorklettern, Klettern/Bergsteigen in den Schwierigkeitsgraden IV bis max. VI nach französischer Skala, Klettersteig Schwierigkeitsgrad E, Tauchen in Tiefen von 40 bis max. 60 m nach absolvierter Tauchausbildung und nur bei ausschließlicher Pressluftverwendung.

Weitere Informationen

Allgemeine Tarifbestimmungen 03/2013:
1.8 Nicht versicherbare Sportarten
Siehe Art. 20 AUVB.
Weitere nicht versicherbare Risiken:

  • Berufssportler
  • Alle im Mannschaftssport tätigen Sportler der jeweils obersten beiden nationalen Spielklassen
  • Kaderschiläufer (nordisch und alpin, Snowboard u.ä.) im ÖSV oder vergleichbaren Länderorganisationen
  • Kampfsportarten, z.B. Boxen, Karate etc. (vereins- und/oder wettbewerbsmäßig ausgeübt)
  • Aggressive Mannschaftssportarten mit erhöhtem Körperkontakt, z.B. alle Arten von Football, Rugby, Eishockey etc. (vereins- und/oder wettbewerbsmäßig ausgeübt)
  • Extremsportarten, z.B. Downhill (und Downhillmountainbike), Freeclimbing, Rodeo, BMX-Freestyle, Freeriding, Motocross, -training und -wettbewerbe sowie Fahrten auf Motocross-Strecken
  • Nicht angeführte Sportarten, die nicht nur ausnahmsweise ausgeübt werden und bei denen ein hohes Verletzungsrisiko besteht, sind ANFRAGEPFLICHTIG

1.9 Sonderrisiken (anfragepflichtig)

Unter der Voraussetzung eines bestehenden Grundvertrages, in dem die Risken Unfalltod und -invalidität versichert sind, ist für nachfolgend angeführte Risken die beantragte Versicherungssumme auf € 70.000,- begrenzt und auf Leistungen für Unfalltod und -invalidität eingeschränkt; andere Leistungen werden nicht erbracht. Die gewählte Versicherungssumme darf dabei nicht höher als 50 % der im Grundvertrag vereinbarten  Versicherungssumme sein. Andere Leistungsarten sind für Sonderrisken nicht abschließbar. Eine Erweiterung durch Mehrfachabschlüsse oder Zusatzdeckungen (wie z.B. Unfall plus+) ist nicht möglich. Für Unfälle, die nicht aus einem Sonderrisiko resultieren, gelten die Versicherungssummen und Regelungen des jeweils beantragten Tarifes.

Sonderrisiken 1:

Rafting, Kitesurfen, Canyoning, Indoorklettern, Klettern/Bergsteigen über Schwierigkeitsgrad IV bis max. VI (französische Skala), Klettersteig bis inkl. Schwierigkeitsgrad E, Tauchen über 40 bis max. 60 m (nach absolvierter Tauchausbildung) und nur bei Pressluftverwendung
Prämienzuschlag jährlich € 2,05 je € 1.000,- der für das Sonderrisiko gewählten Versicherungssumme

Sonderrisiken 2:

  • Nicht motorische Flugrisken wie Segelfliegen, Ballonfahren, Drachenfliegen, Fallschirmspringen, Gleitsegeln, Hänge- und Paragleiten
  • Bungeejumping
    Prämienzuschlag jährlich € 4,10 je € 1.000,- der für das Sonderrisiko gewählten Versicherungssumme

1.10 Amateursportler (anfragepflichtig )
Nachstehende Amateursportarten sind, wenn keine Entgeltleistung (z.B. Startgeld; nicht als Entgelt zählen Aufwandsentschädigungen, Spesenersatz, allfälliges Preisgeld) an den Sportler erfolgt, bei Bestreitung von Wettbewerben wie Landes-, Bundes-, Staatsmeisterschaften und internationalen Meisterschaften gegen entsprechenden Prämienzuschlag versichert:

Amateurgruppe 1:

Badminton, Basketball, Bowling, Eislaufen, Eisschießen, Fechten, Sportschießen, Fischen, Golf, Kegeln, Laufen, Leichtathletik, Minigolf, Mountainbiken, Radfahren, Reiten, Rudern (ausgenommen Wildwasser), Schwimmen,
Segeln, Skating, Skateboarden, Squash, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Wasserski.
Es gilt ein Prämienzuschlag von 30 % bei allen beantragten Risken (gültig für Gefahrenklasse 1 und 2)

Amateurgruppe 2:

  • Fußball und Handball jeweils unter den obersten beiden Spielklassen
  • Nicht-Kaderschiläufer im ÖSV bzw. vergleichbaren Länderorganisationen
  • Kampfsport ohne ausgeprägten Körperkontakt
  • Gewichtheben, Kraftsport und Schwerathletik
    Es gilt ein Prämienzuschlag von 50 % bei allen beantragten Risken (gültig für Gefahrenklasse 1 und 2).

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