KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Oberösterreichische

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

Inhalt

Oberösterreichische Versicherung

Regelung in: Allgemeine Bedingungen für die Unfallversicherung 2012 (AUVB 2012), Art. 17

Ausgeschlossen von der Versicherung sind Unfälle ...

1. die die versicherte Person
- als Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer), soweit sie nach österreichischem Recht dafür eine Erlaubnis benötigt, sowie als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges,
- bei einer ausschließlich mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit,
- bei der Benutzung von Raumfahrzeugen erleidet.
Der Versicherungsschutz gilt jedoch für Unfälle, die die versicherte Person als Fluggast in motorischen Luftfahrzeugen erleidet, sofern nicht ein Ausschlusstatbestand gemäß Absatz 1.1. gegeben ist.

2. die sich bei Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Wertungsfahrten und Rallyes) und den dazugehörigen Trainingsfahrten ereignen sowie bei Fahrten auf Rennstrecken, die nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind.

3. bei der Teilnahme an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben auf dem Gebiet des nordischen und alpinen Schisports, des Snowboardens sowie Freestyling, Bob-, Skibob-, Skeletonfahrens oder Rodelns sowie am offiziellen Training für diese Veranstaltungen

10. die sich bei der Ausübung besonders gefährlicher Sportarten ereignen, insbesondere: Rafting, Canyoning, Wildwassersport, Bungeejumping, Motocross, Mountainbike-Downhill, Klettern und Bergsteigen über Schwierigkeitsgrad 6 (gem. UIAA-Skala), Klettersteige über Schwierigkeitsgrad D, Eisklettern, Tauchen tiefer als 40 m, Eis- und Höhlentauchen, Kampfsportarten mit ausgeprägtem Körperkontakt (Boxen, Kickboxen, Karate u.a.), Schwerathletik (z.B. Gewichtheben), Vielseitigkeitsreiten, Schispringen, Teilnahme an Expeditionen, gefährliche Trendsportarten (z.B. Kitesurfen, Hydrospeed, Snow-Rafting, House-Running, Free-Climbing u.a.)

11. die sich bei der Ausübung als Berufssportler (Personen, die aus der Sportausübung ihr überwiegendes Einkommen erzielen) oder als von der österreichischen Sporthilfe geförderter Sportler ereignen

12. Urlaubsklausel: Wir verzichten auf den Einwand gem. Pkt. 1 sofern der Flugsport im Rahmen einer Urlaubsreise ausgeübt wird. Im Rahmen einer derartigen Urlaubsreise sind auch besonders gefährliche Sportarten, insbesondere Canyoning, Rafting, Wildwassersport, gefährliche Trendsportarten (z.B Kitesurfen) und Bungee Jumping mitversichert. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass die Urlaubsreise nicht primär der Ausübung bzw. dem Erlernen des Flugsportes bzw. der gefährlichen Sportart dient. Die Maximalleistung für sämtliche aus dem Versicherungsfall vertraglich gebührenden Leistungen ist im Rahmen der Urlaubsklausel mit der Versicherungssumme,  maximal jedoch mit insgesamt EUR 250.000 begrenzt. Als Urlaubsreise gilt ein Verlassen des Wohnortes oder des Zweitwohnsitzes bzw. des Ortes (jeweils Gemeindegebiet) der Arbeitsstätte mit einem Ziel außerhalb des Wohnortes (bzw. Zweitwohnsitzes oder Ortes der Arbeitsstätte) mit mindestens 3 und maximal 42 geplanten Übernachtungen. Das Vorhandensein der Urlaubsreise ist durch entsprechende Bestätigungen  (Aufenthaltsbestätigung, Buchungsunterlagen der Reise etc.) nachzuweisen.

Weitere Informationen

Im Zuge unserer Annahmerichtlinien und unserer Unfallversicherungsbedingungen (AUVB 2012) versichern wir nicht:
-Berufs-, Leistungssportler und Sportler, die bei ausländischen Vereinen Sport ausüben.
-Das gleiche gilt für Personen, die neben dem Beruf entgeltlich einen Sport ausüben oder von   der österreichischen Sporthilfe gefördert werden.
-Fußball: Spieler der höchsten 4 Ligen in Österreich
-Handball und Eishockey: Spieler der höchsten 2 Ligen in Österreich
Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind:
-Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer), soweit nach österreichischem Recht dafür einer Erlaubnis benötigt wird   oder sonstiges Besatzungsmitglied
      => Tandemflüge oder -sprünge sind daher versichert (Gleitschirm, Fallschirm, Mitfahrer im Ballon oder andere)
-motorsportliche Wettbewerbe und Training
-Unfälle bei der Ausübung besonders gefährlicher Sportarten, insbesondere:  Rafting, Canyoning, Wildwassersport, Bungeejumping, Motocross, Mountainbike-Downhill, Klettern und Bergsteigen über Schwierigkeitsgrad 6 (gem. UIAA-Skala), Klettersteige über Schwierigkeitsgrad D, Eisklettern, Tauchen tiefer als 40 m, Eis- und Höhlentauchen, Kampfsportarten mit ausgeprägtem Körperkontakt (Boxen, Kickboxen, Karate u.a.), Schwerathletik (z. B. Gewichtheben), Vielseitigkeitsreiten, Schispringen, Teilnahme an Expeditionen, gefährliche Trendsportarten (z.B. Kitesurfen, Hydrospeed, Snow-Rafting, House-Running,  Free-Climbing u.a.);
      => Klettern bis Schwierigkeitsgrad 6 (Klettersteige bis D) und Tauchen bis 40 m Tiefe (bei entsprechender Ausbildung) sind prämienfrei mitversichert
Im Zuge der Urlaubsklausel sind das Flugrisiko  und auch die gefährlichen Sportarten mitversichert, wenn der Unfall im Rahmen einer Urlaubsreise passiert ist!
Der Großteil der ausgeschlossenen Tätigkeiten kann durch entsprechende Prämienzuschläge mitversichert werden.
Die Einschätzung ist jedoch sehr individuell und auch abhängig von der Regelmäßigkeit und der Intensität der jeweiligen Sportausübung.

Auch der Umstand,  ob die Sportausübung hobbymäßig oder wettbewerbsmäßig erfolgt, hat Einfluss auf die Zuschlagshöhe.

Keinen Versicherungsschutz bieten wir für motorsportliche Wettbewerbe und dem dazugehörigen Training an.

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