KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Wiener Städtische

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

Inhalt

Wiener Städtische Versicherung

Regelung in: 20V - Allgemeine Bedingungen für die Unfallversicherung (AUVB Unfallvorsorge Premium), Art. 22

Ausgeschlossen von der Versicherung sind Unfälle ...

1. bei der Benützung von Luftfahrtgeräten und bei Fallschirmabsprüngen sowie bei der Benützung von Luftfahrzeugen, soweit sie nicht unter die Bestimmung des Artikel 6.4. fällt

2. die bei Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Wertungsfahrten, Fahren auf Rennstrecken und Rallyes) und den dazugehörenden Trainingsfahrten entstehen

3. bei der Teilnahme an Landes-, Bundes- und internationalen Wettbewerben auf dem Gebiet des nordischen und alpinen Schisports, des Snowboardens sowie Freestyling, Bob-, Schibob-, Skeletonfahrens oder Rodeln sowie am offiziellen Training für diese Veranstaltungen

Weitere Informationen

Sonderklausel 9U0 - Life Style Urlaub:
Mitversichert sind auch Unfälle, die den versicherten Personen im Urlaub außerhalb des ständigen Wohnortes auch bei der nachstehenden nicht beruflich und nicht entgeltlichen Ausübung zustoßen sollten: - Tauchen bis 20m (auch ohne Tauchberechtigung), - Tandem-Fallschirmsprung (nicht Paragleiten!), - Parasailing ...

Sonderklausel 9U2 - Life Style Freizeit:
Versicherungsschutz besteht im Rahmen dieser Vereinbarung für Unfälle, die den versicherten Personen bei der nachstehend bezeichneten Ausübung der genannten Freizeitaktivitäten und Sportarten zustoßen:
- Klettern: gesichertes alpines Klettern bis Stufe VII UIAA, Eisklettern bis Stufe WI4
- Klettersteige: ohne Beschränkung
- Fußballspielen: vereinsmäßiges Spielen in der Landesliga (4. Spielklasse)
- American Football: vereinsmäßige nicht berufliche Ausübung
- Wasserkiten: die Teilnahme an Wettbewerben und Training (ausgenommen Snow - und Landkiten)
- Wasserschifahren: die Teilnahme an Wettbewerben und Training
- Canyoning: die Teilnahme an Wettbewerben und Training
- Wakeboarden: die Teilnahme an Wettbewerben und Training
- Reiten und Springreiten: die Teilnahme an Wettbewerben und Training (ausgenommen Vielseitigkeitsreiten bzw. Military Reiten)
- Rockboarding
- Sandboarden
- Slackline: die Teilnahme an Wettbewerben bis 1m Höhe über Grund
- Le Parkour: die Teilnahme an Wettkämpfen jeglicher Art ist ausgeschlossen
- Kampfsportarten: ausgenommen Full-Kontakt und Wettkämpfe jeglicher Art
- Mountainbiken Downhill (kein Freeriding): die Teilnahme an Wettbewerben und dem dazugehörigen Training bleibt jedoch vom Versicherungsschutz ausgeschlossen
- Teilnahme an Bezirks- und Landesschirennen (ausgenommen davon sind Personen, die im ÖSV-Kader aufgenommen sind)

- Flugsport: nicht beruflich, unter Ausschluss von Wettkämpfen jeglicher Art: In teilweiser Abänderung der Bestimmungen des Art. 6, Pkt. 4 (Fluggastrisiko) sowie der jeweiligen Ausschlussbestimmung der diesem Vertrag zugrunde liegenden AUVB gilt der Versicherungsschutz für dauernde Invalidität und Unfalltod auch für Unfälle, die der versicherten Person als Benützer eines der nachstehend genannten zivilen Luftfahrzeuges/Luftfahrgerätes, zustoßen sollten: Fallschirm (ausgenommen Paragleiten), Ultralight, Ballon, Segel- und Motorflugzeug.
Die Versicherungssummen für dauernde Invalidität und Unfalltod sind im Rahmen der vertraglich vereinbarten Summen für diese Erweiterung mit jeweils EUR 60.000,- begrenzt.
Alle anderen mitversicherten Leistungen (z.B.: Unfallrente, Taggeld, Spitalgeld, Unfallkosten und weitere) sind von dieser Erweiterung nicht umfasst.

Voraussetzung für diesen Versicherungsschutz ist eine aufrechte Flugberechtigung (Fluglizenz) im Zeitpunkt des Versicherungsfalles für das benützte Fluggerät und die medizinische Eignung.

- Tauchen: nicht berufliches Tauchen bis 40m (Versicherungsschutz siehe nachstehende Darstellung).
In Erweiterung der Bestimmungen der AUVB gilt der Versicherungsschutz auch für Unfälle, die dem Versicherten bei der nichtberuflichen bzw. nichtwettkampfmäßigen Ausübung des Tauchsportes zustoßen können. Dabei sind auch folgende tauchspezifische Ereignisse und deren dauerhafte Folgen eingeschlossen:
- Stickstoffintoxikation (Tiefenrausch), - CO2 Intoxikationen (Ensufflement), - Sauerstoffintoxikation, - Atemgasembolie (AGE, Barotraumen), - Dekompressionskrankheit
Allmähliche Einwirkungen bleiben in jedem Fall ausgeschlossen.
Bei Mitversicherung der Unfallkosten werden auch die Kosten der Dekompressionskammer bis zu EUR 10.000,- ersetzt.

Voraussetzung für diese Erweiterung ist das Vorhandensein eines aufrechten Tauchscheines.

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