KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Allianz

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

Inhalt

Allianz Versicherung

Regelung in: Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen (AUVB 2012), Art. 18

Ausgeschlossen von der Versicherung sind Unfälle ...

1.  bei der Benützung von Luftfahrzeugen oder Luftsportgeräten, insbesondere von Segelflugzeugen, Fallschirmen, Hängegleitern, Paragleitern oder Wingsuits, sowie
- bei der Benützung von Raumfahrzeugen.
Versicherungsschutz besteht jedoch für Unfälle, die die versicherte Person als
- Fluggast, - Pilot oder - Besatzungsmitglied in Flugzeugen, Hubschraubern, Freiballonen oder Luftschiffen zum gewerbsmäßigen Personen- und/oder Frachtverkehr berechtigter Luftfahrtunternehmen, des Militärs oder der Exekutive erleidet.
Als Fluggast gilt, wer weder mit dem Betrieb des Luftfahrzeuges in ursächlichem Zusammenhang steht oder Besatzungsmitglied ist, noch mittels des Luftfahrzeuges eine berufliche Betätigung ausübt.
Die Teilnahme an Wettbewerben oder Rekordversuchen im Flugsport sowie Kunst-, Test- und Erprobungsflügen bleibt jedenfalls vom Versicherungsschutz ausgeschlossen

2. die bei Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Wertungsfahrten und Rallyes) und den dazugehörenden Trainingsfahrten entstehen

3. die bei der Teilnahme an nationalen oder internationalen Mountainbike-Abfahrtsrennen und Mountainbike-Sprungwettbewerben (z.B. Downhill, Super D, Four-Cross, Dirt-Jumping, Dual Slalom, Bike Trials) sowie den dazugehörenden Trainingsfahrten entstehen

4. bei der Teilnahme an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben auf dem Gebiet des nordischen und alpinen Schisports, des Snowboardens sowie Freestyling, Bob-, Schibob-, Skeletonfahrens oder Rodelns (auf Natur- oder Kunstbahnen) sowie am offiziellen Training für diese Veranstaltungen

5. bei der Teilnahme an bergsteigerischen Expeditionsreisen in vergletscherte Hochgebirgsregionen außerhalb Europas

Weitere Informationen

Wir unterscheiden zwischen Sportarten, a) die ausgeschlossen sind, b) die anzeigepflichtig sind und c) die automatisch versichert gelten.

Anzeigepflichtig gemäß Art. 21 AUVB und bei Antragsstellung jedenfalls anzuzeigen sind "gefährliche Freizeitaktivitäten" wie z.B. Rafting und Wildwassersport, Bergwandern und Trekking in mehr als 4.000 Metern Seehöhe, Bergsteigen im Freien ab Stufe V (UIAA-Skala), Begehen von Klettersteigen ab Stufe D/E/K5, Canyoning, Eisfallklettern, Bungee-Jumping, Motocross, Rallye oder sonstiger Motorsport, Mountainbiken/Trials/Downhill/Dirt-Jumping, Kite- Surfen oder sonstige Kite-Sportarten, Gewichtheben, Tauchen in mehr als 40 Meter Tiefe, Höhlen-, Wrack-, Eis-, Apnoetauchen, House Running, Spring- und Vielseitigkeitsreiten ab Leistungsklassen M und S, etc.

Diese stellen Gefahrerhöhungen dar und können zur Leistungskürzung bzw. zur Beendigung des Vertrages führen, wenn sie vom Kunden verschwiegen werden. Sie sind nur zu gesonderten Bedingungen (idR Prämienzuschlag) versicherbar, solange sie unentgeltlich und ohne Teilnahme an Wettbewerben und Leistungsvergleichen (ausgenommen sind interne Vereinswettbewerbe) ausgeübt werden.

Mitversicherung ausgeschlossener Sportarten?

Teilweise ja, in keinem Fall allerdings Profisportler bzw. Flugsport.
Auf individueller Basis gibt es die Möglichkeit alle obig genannten Risiken (ausgenommen Profisportler und Flugsport) mittels Sondervereinbarung zu versichern, abhängig von der speziellen Risikosituation. Entsprechend ist dann der Prämienaufschlag zu berechnen.

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