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Bausparen

Klassiker mit Spesenärger

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Konsument 5/2008 veröffentlicht: 08.04.2008

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Auf Kontoführungsgebühren achten

Bei der Auswahl nur auf den meist höheren Einstiegszinssatz zu achten, wäre verfehlt. Neben der durchschnittlichen Verzinsung über die gesamten sechs Jahre sollten auch die möglichen Mindest- und Höchstzinsen beachtet werden. In den vergangenen Jahren ist mit den Kontoführungsgebühren ein weiteres Auswahlkriterium dazugekommen.

Für Kontoführung und Serviceleistungen werden Gebühren verrechnet, die stark bis sehr stark gestiegen sind. Spitzenreiter bei der Verteuerung ist die ABV mit plus 33,08 Prozent seit 2000, am günstigsten Raiffeisen mit 8,33 Prozent Steigerung.

Gravierender bei kleinen Sparbeträgen

Das drückt auf die Rendite. Vor allem, wenn nur geringe Beträge eingezahlt werden, denn die Kontoführungsgebühr ist für jedes Ansparkonto gleich hoch. Werden beispielsweise monatlich nur 20 Euro eingezahlt, sinkt der Ertrag durch die hohen Kontoführungsgebühren der ABV im Endeffekt um 0,9 Prozent.

Vergleichsweise gering (0,15 bis 0,2 Prozent der Rendite) sind die Auswirkungen der Kontogebühren, wenn die vollen steuer- und prämienbegünstigten Beträge eingezahlt werden. Das sind 83,34 Euro pro Monat bzw. 1.000 Euro pro Jahr, wobei die jährliche Zahlung eine um rund 85 Euro höhere Ablaufleistung bringt.

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