KONSUMENT.AT - Geld im Urlaub - Kreditkarte für Einkäufe im Euro-Raum

Geld im Urlaub

Die optimale Reisekasse

Seite 2 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 7/2012 veröffentlicht: 28.06.2012

Inhalt

Bankomatkarte: günstig bis sehr teuer

Innerhalb der Eurozone bietet sich die ­Bankomatkarte als unschlagbar günstige Reisebegleitung an: Weder bei Behebungen an Automaten noch bei Bezahlung an Bankomatkassen fallen für die Inhaber österreichischer Maestro-Karten Transaktions­kosten an, unabhängig davon, ob und welche Gebühren in dem jeweiligen Land verrechnet werden.

Teuer kann es aber außerhalb des Euro-­Raumes werden. Sobald eine Fremdwährung ins Spiel kommt, werden bei Behebungen Gebühren von meist 0,75 Prozent plus rund 2 Euro verrechnet. Vor allem bei mehreren Kleinbeträgen kommt da einiges zusammen. Informationen zu den Wechselkursen gibt es unter www.paylife.at.

Außerdem sollte man sich – auch innerhalb des Euro-Raumes – über die Bankomatdichte informieren. In einschichtigeren Gegenden kann es schon passieren, dass man finanziell auf dem Trockenen sitzen bleibt, weil weit und breit kein Gerät in Sicht ist oder die ­Behebung technischer Pannen etwas länger dauert.

Kreditkarte für Einkäufe im Euro-Raum

Das betrifft auch alle Arten von Kreditkarten. Theoretisch sind vor allem MasterCard (32 Mio. Akzeptanzstellen und über 1 Mio. Geldautomaten) und Visa (20 Mio. Akzeptanzstellen und 1,6 Mio. Geldautomaten) an allen Ecken und Enden der Welt vertreten; daneben gibt es auch „Platzhirsche“ wie beispielsweise American Express in den USA. In der Praxis ist aber auch hier die Mitnahme von ein wenig harter Währung kein Fehler.

Vorteilhaft gegenüber Bargeld ist, dass ­Zahlungen erst Tage oder Wochen später ­abgerechnet werden. Teurere Karten inkludieren auch gewisse Versicherungsleistungen, etwa Reise-Kranken- oder Reise-Unfallver­sicherung.

Andererseits können aber je nach Einsatz auch ganz beachtliche Gebühren anfallen. Der Einkauf per Kreditkarte im Euro-Raum ist spesenfrei. Sonst fallen je nach Anbieter zwischen 1,5 und 2 Prozent Manipulationskosten an.

Wirklich teuer wird es beim Geldbeheben: In Euro-Ländern kostet das 3 Prozent, min­destens aber 2,50 bis 4 Euro, in anderen ­Ländern kommen dazu noch die genannten Manipulationskosten.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
4 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Finger weg von Bankomaten der RAIKA und Erste in Kroatien! Wuchermargen!
    von good vibrations am 21.07.2019 um 11:51
    habe eben 10% Marge bezahlt - das sind 35 Teuronen für den Wechsel von ca 350 €!
  • Hilfe in der Fremde
    von REDAKTION am 26.07.2012 um 16:35
    Ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass österreichische Vertretungsbehörden im Ausland keine Ersatzdokumente für Führerscheine ausstellen können. Wir entschuldigen uns für diese Fehlinformation! Ihr KONSUMENT-Team