KONSUMENT.AT - Investmentfonds und Finanzkrise - Investmentfonds und Finanzkrise

Investmentfonds und Finanzkrise

Stunde der Wahrheit

Seite 3 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2009 veröffentlicht: 11.12.2008, aktualisiert: 17.12.2008

Inhalt

Positive Entwicklung im Fünf-Jahres-Vergleich

Praktisch alle Fonds hatten also im Fünf-Jahres-Vergleich bis September eine schlechtere Leistung als im Fünf-Jahres-Vergleich bis Jänner; deshalb weisen sie auch alle in der Tabelle ein Minus auf. Lässt man den direkten Vergleich zwischen den beiden Fünf-Jahres-Perioden beiseite, bleibt aber zumindest die erfreuliche Tatsache, dass sich bis auf den BAWAG Global Corporate Bond alle Fonds in den vergangenen fünf Jahren positiv entwickelt, also an Ertrag zugelegt haben – wenn auch zuletzt in ziemlich bescheidenem Ausmaß.

Augen zu und Hände weg

Was ergibt sich daraus für Anleger? Auf jeden Fall wieder einmal die Erkenntnis, dass Fonds langfristige Investments sind – schon wegen der Gebühren bei Kauf und Verkauf. Außerdem muss man auch weniger ertragreiche Zeiten durchtauchen können. In Krisenzeiten wie diesen lautet die Parole: „Augen zu und Hände weg!“ In den nächs­ten Monaten (vielleicht auch Jahren?) am besten gar nicht so genau hinschauen, wie sich die Performance entwickelt, sondern abwarten, bis sich die Märkte wieder zu erholen beginnen. Und vor allem die Papiere nicht voreilig verkaufen, denn damit wird aus dem bisher rein virtuellen Verlust ein realer. Besonders schlimm wäre das etwa im Fall des bereits erwähnten BAWAG Global Corporate Bond: Hier ergab sich im September sogar eine negative Per­­-for­mance; wer ihn jetzt zu Geld macht, erhält also weniger, als er an Kapital eingezahlt hat, von einer Rendite ganz zu schweigen!

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen