KONSUMENT.AT - Lebensversicherung: Risiko-Ableben - Höhere Prämien bei Zusatzrisiken

Lebensversicherung: Risiko-Ableben

Unterschiede im Test

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KONSUMENT 2/2014 veröffentlicht: 29.01.2014

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Wesentlich höhere Prämien für Raucher

Bei den meisten zahlen Raucher gut das Doppelte an Prämie, im Fall der Basler Versicherung sogar noch mehr: Ein 30-jähriger Raucher müsste dort bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro rund 233 Euro pro Jahr zahlen, während er als Nichtraucher mit rund 98 Euro versichert wäre.

Bei anderen Anbietern spielt es keine so große Rolle, ob jemand Raucher oder Nichtraucher ist (bei der Interrisk etwa beträgt die Prämie für ein und denselben Modellver­sicherten 93,40 Euro, wenn er raucht, 71,70 Euro, wenn er nicht raucht). Die Grazer Wechselseitige wiederum unterscheidet nicht nach Rauchern und Nichtrauchern, sondern nach gesund und weniger gesund.

Zuschläge auch bei Zusatzrisiken

Ähnliches gilt für Zusatzrisiken wie gefährlichere Hobbys (Motorradfahren, Drachen­fliegen, Canyoning u.Ä.) sowie für Berufe mit erhöhtem Todesfallrisiko, wie etwa bei Dachdeckern und Spenglern, Gerüstbauern, Industriekletterern oder auch Skitouren­führern und Free-Climbing-Instruktoren. Nicht bei allen Versicherern gibt es dafür Zuschläge, daher ist es umso wichtiger, ein Versicherungsvergleichsprogramm mit dem eigenen Profil zu "füttern“ oder einen unabhängigen Makler zu Rate zu ziehen.

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