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Lebensversicherungen: Fondspolizzen am Laufzeitende

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 19.01.2011

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Hier bleibt der Versicherungsvertrag aufrecht. Man kann entweder die Fonds einfach liegen lassen oder weiter einzahlen. Alle Versicherer sehen diese Möglichkeit vor, einige allerdings nur mit Einschränkungen.

Rechtzeitig bekannt geben

Will man die Fonds liegen lassen und keine weiteren Zahlungen leisten, muss man dies nur rechtzeitig, also vor Ablauf der Laufzeit, dem Versicherer bekannt geben. Der Ablebensschutz bleibt dabei ­erhalten. Die Kosten für die Versicherung (Verwaltungskosten) sowie die internen Fondskosten laufen weiter. Und man kann die Fonds auch später in ein externes Wertpapierdepot übertragen. Diese Möglichkeit ist meist die erste Wahl, will man Kurs­verluste „aussitzen“, außer die laufenden Kosten sind sehr hoch und wären auf einem externen Depot deutlich niedriger.

Weiter Prämie zahlen?

Ob es sinnvoll ist, weiter Prämien zu zahlen, hängt davon ab, wie sich das Produkt bisher entwickelt hat. Dies ist im Einzelfall zu entscheiden. Die Voraussetzungen dafür sind sehr unterschiedlich (siehe "Was tun bei Ablauf"). Meist sind Mindestlaufzeiten von beispielsweise einem, drei oder fünf Jahren einzuhalten. Auch fallen neben den schon erwähnten laufenden Kosten wieder Abschlusskosten und Versicherungssteuer an.

Verträge ohne Laufzeitende

Einige Anbieter (Helvetia, ÖBV, Uniqa/­FinanceLife) sehen in ihren Verträgen ­keine bestimmten Laufzeiten mehr vor, sondern sie schließen Verträge auf unbestimmte Zeit ab. Zwar wird eine Dauer der Prämienzahlung vereinbart, auf deren ­Basis die Abschlusskosten berechnet ­werden, die generelle Laufzeit bleibt aber offen. Dem Versicherungskunden stehen also nach Ablauf der Prämienzahlungs­phase alle Möglichkeiten offen, wie er über seinen Vertrag disponieren will.

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