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Lebensversicherungen: Fondspolizzen am Laufzeitende

So kommen Sie raus

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 19.01.2011

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In Österreich müssen Investmentfonds prinzipiell in einem Wertpapierdepot liegen. Dieses eröffnet man vorzugsweise bei einer Direkt- oder Onlinebank, weil hier die Spesen meist geringer sind als bei Filialbanken. Danach beauftragt man den Ver­sicherer, die Fonds aus der Fondspolizze in dieses Depot zu übertragen. Der Fachausdruck dafür lautet Naturralleistung.

Im Depot liegen lassen

Die Fonds können dann bis zu einem günstigen Verkaufszeitpunkt im Depot liegen bleiben, also bis sich die Kurse wieder erholt haben. 15 der 18 von uns analysierten Anbieter von Fondspolizzen bieten diese Möglichkeit bei allen Produkten ohne Kapital- oder Höchststandsgarantie. Bei letztgenannten Produkten ist die Übertragung in ein externes Depot nur bei Allianz, Basler, Hypo Versicherung möglich; bei der Donau betrifft es nur die StarInvest-Polizzen. Die ­übrigen Anbieter sehen bei Fondspolizzen mit ­Garantien keine Möglichkeit zur Über­tragung in ein externes Depot vor.

Unterschiedliche Übertragungskosten

Einige Anbieter verrechnen selbst keine Kosten für die Übertragung in ein Depot. Bei jenen, die die Fonds nicht gratis aus­folgen, gibt es zwei Gebührenmodelle: ­Entweder hängt die Übertragungsgebühr vom Fondsvermögen ab oder es wird eine Pauschalgebühr verrechnet. Die Bank ­Austria Versicherung verlangt 1 Prozent vom Depotwert. Bei anderen ist dieser ­Prozentsatz gedeckelt (mit 140 Euro bei ­Generali und BAWAG PSK-Versicherung, mit 150 Euro bei HDI Gerling/Aspecta).

Eine Pauschalgebühr verlangen Nürnberger (70 Euro) und ÖBV (15 Euro je Fonds). Grazer Wechselseitige und Hypo Versicherung verlangen keine Übertragungsgebühr, wenn der Übertrag im eigenen Haus stattfindet.

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