KONSUMENT.AT - Reiseversicherungen: Hotlines schwer zu finden - Nur zwei konkrete Tipps

Reiseversicherungen: Hotlines schwer zu finden

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 20.06.2010

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Nur zwei konkrete Tipps

Doch erst zu den beiden Testkandidaten, die unseren Erwartungen entsprochen haben: Bei der Nummer der Europäischen Reiseversicherung erläuterte man uns die korrekte Vorgangsweise bei der Abwicklung des Versicherungsfalles und versprach uns einen Rückruf, weil man einen Arzt in der Nähe erst ausfindig machen müsse.

Der Rückruf kam auch tatsächlich nach 20 Minuten: Man empfahl uns das Galway University College Hospital. Genau dieses Krankenhaus wurde uns auch bei unserem Anruf bei der ÖAMTC-Notrufnummer genannt, vielleicht auch deshalb, weil der ÖAMTC mit der Europäischen Reiseversicherung kooperiert.

Fehlanzeige bei Kreditkartenunternehmen

Bei den übrigen Stellen, bei denen wir uns erkundigten, erhielten wir jedoch keine konkreten Hinweise auf Arzt oder Krankenhaus. Bei den Kreditkartenunternehmen American Express und Diners erläuterte man uns die Vorgangsweise – also sich eine Rechnung ausstellen lassen, auf der auch die Diagnose vermerkt sein muss, und diese dann einreichen.

Diners machte uns auch auf die Voraussetzung aufmerksam, dass die Karte in den letzten beiden Monaten verwendet worden sein muss, damit die Versicherung überhaupt gilt. Bei Mastercard waren die Informationen noch spärlicher („unbedingt eine Rechnung verlangen, wenn Sie bezahlen müssen“). Bei VISA konnte man dann zwar ebenfalls keinen Arzt nennen, aber immerhin erhielt unser Tester die Nummer der Tyrol Air Ambulance – „falls es schlimmer wird“.

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