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Reiseversicherungen: Hotlines schwer zu finden

Keine Hilfe unter dieser Nummer

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 20.06.2010

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Auch Servicenummern kaum hilffeich

Ebenso wenig wurden wir bei den meisten Servicenummern von Versicherungsunternehmen fündig. Auch diese konnten unsere Bitte nach der Nennung eines Arztes nicht erfüllen, stattdessen wurde uns meist lediglich die Vorgangsweise bei der Schadensabwicklung erläutert.

Beim ARBÖ schließlich teilte man uns mit, dass die hauseigene Versicherung nur den Aufenthalt in einem Krankenhaus abdecke, nicht aber einen Arztbesuch, was mit den Angaben auf der ARBÖ-Homepage nicht übereinstimmt.

Notrufnummern versteckt

Ein weiterer Kritikpunkt: Die meisten Notrufnummern sind schwer zu finden. Größtenteils stehen sie ziemlich versteckt auf den Internetseiten der Unternehmen. Wir haben, wenn keine andere Nummer angegeben war, die Servicenummer des jeweiligen Versicherers angerufen. Von dort wurden wir weitergeleitet, entweder an ein Callcenter oder die Fachabteilung des Versicherers.

Zur Kreditkarte bekommt man auch eine Notfallkarte mit den Telefonnummern für Kartensperre und Reiseversicherung. Solche wichtigen Nummern sollte man jedenfalls schon vor der Abreise eruieren und zusammen mit anderen wichtigen Daten festhalten.

Immerhin noch positiv: Hinsichtlich der Freundlichkeit hatten wir nichts zu beanstanden. Oft wurde uns abschließend „gute Besserung“ gewünscht. Die wünschen wir diesen Hotlines ebenfalls!

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