KONSUMENT.AT - Gesund leben - Gesund leben

Gesund leben

Schwitzen

Seite 3 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

Inhalt

Selbsthilfe

Kleidung aus Baumwolle, Leinen oder Seide saugt die Feuchtigkeit auf. Lauwarme Vollbäder mildern Körpergeruch. Deodorants sollen jene Bakterien bekämpfen, die den Schweiß zerlegen und den Geruch auslösen. Alle Deos wirken ähnlich und unterscheiden sich nur in Duftnote und Preis, können jedoch Hautreizungen auslösen. Schweißsaugend und – anders als Körperpuder – nicht hautreizend ist das Hausmittel Backpulver. Antitranspirants und Deo-Steine können bei längerer Anwendung die Schweißproduktion verringern, aber auch Hautreizungen und Entzündungen verursachen. Möglicherweise gelingt es durch Iontophorese, die Schweißproduktion auf Normalmaß zu bringen. Der Arzt kann diese Methode verordnen. Dabei werden Hände und Füße in ein Wasserbad getaucht, durch das Gleichstrom fließt. Diese Behandlung sollte drei Wochen lang täglich durchgeführt werden, anschließend für einige Zeit einmal wöchentlich. Es gibt auch Medikamente und operative Eingriffe gegen übermäßiges Schwitzen, leider haben sie beträchtliche Nebenwirkungen. Gegen schweißtreibenden Stress und Angstzustände können Entspannungstechniken, eventuell auch eine Gesprächstherapie helfen.

Ärztliche Beratung: Dr. Erika Trappl

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen