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Kamillentee

Durch die Blume

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Konsument 8/2005 veröffentlicht: 18.07.2005

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Kaum Schwermetalle

Gesucht haben wir aber nicht nur nach ätherischen Ölen, sondern auch nach den Schwermetallen Kadmium und Blei. Hier gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Nur bei drei Proben fanden wir eine leichte Überschreitung des Richtwertes für Kadmium. Da es im Arzneimittelbuch zu beiden Schwermetallen keine näher definierten Standards gibt, orientierten wir uns an den Richtwerten der WHO.

Dazu kommt, dass bei der Zubereitung des Tees maximal ein Drittel der Schwermetalle ins Wasser übergeht. Der große Rest bleibt im Teesud zurück, der nach dem Aufbrühen entsorgt wird. Das heißt: Auch wenn Sie gerne und viel Kamillentee trinken, brauchen Sie sich vor einer Belastung mit Schwermetallen nicht zu fürchten.

Wirkungsvolles Hausmittel

Die Kamille ist ein altes Hausmittel. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die in der Volksmedizin schon lange genutzt wurden, sind mittlerweile auch wissenschaftlich bestätigt. Bewiesen ist etwa, dass Kamillentee als Getränk bei unterschiedlichen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes lindernd wirkt. Das können einfache Blähungen sein, aber auch Entzündungen und Krämpfe.

Richtig zubereiten

Damit Kamillentee auch wirkt, muss er richtig zubereitet werden. Das ist zum Glück keine große Sache. Ein Häferl, ein Filterbeutel, heißes Wasser – fertig. Mögen Sie lieber ganze Blüten, nehmen Sie pro Tasse etwa einen Teelöffel bis einen Esslöffel voll Kamille. Nach dem Übergießen je nach Verwendung fünf bis maximal zehn Minuten ziehen lassen. Die Unterschiede bei den angeführten Zeiten ergeben sich dadurch, dass sich die einzelnen Inhaltstoffe unterschiedlich rasch aus der Pflanze lösen. Soll der Tee etwa gegen Krämpfe wirken, müssen Sie ihn länger ziehen lassen, da sich die dafür verantwortlichen Flavonoide langsamer lösen.

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