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Lebensmittelhygiene

Keep it cool

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Konsument 8/2008 veröffentlicht: 17.07.2008

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Richtig einräumen

Je nach Lebensmittel gibt es im Kühlschrank besser und schlechter geeignete Stellen zur Aufbewahrung. Am kältesten ist es unten auf der Glasplatte über der Gemüselade. Hier ist der beste Platz für leicht Verderb­liches wie Fisch, Fleisch, Geflügel. Stichwort Geflügel: Rohes Geflügelfleisch und auch Eier sind besonders anfällig für krankheitserregende Bakterien und sollten daher im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln aufgehoben werden.

Milch und Milchprodukte kommen in die mittleren Fächer. Ganz oben im Kühlschrank ist es am wärmsten. Dort können Sie Käse, zubereitete Speisen und geselchte Fleischwaren einschlichten. Getränke und Butter, die nur leicht gekühlt werden, haben in den Fächern der Tür ihren Platz, Obst und Gemüse in der Gemüselade.

Überprüfen Sie gelegentlich, ob es in Ihrem Kühlschrank auch kühl genug ist. Stellen Sie ein Thermometer in ein Glas Wasser – damit sind kurzfristige Schwankungen der Lufttemperatur ausgeschlossen – und Sie wissen, ob der Regler richtig eingestellt ist.

Vorsicht: zu kalt

Nicht alles muss übrigens in den Kühlschrank. Manche Obst- und Gemüsesorten sind bei Zimmertemperaturen besser aufgehoben: Dazu zählen beispielsweise exotische, kälteempfindliche Früchte wie Ananas, Avocados, Bananen oder Mangos. Bei Erdäpfeln, Fisolen, Gurken, Melanzani, Paprika, Paradeisern und Zucchini kann zu kühle Lagerung zulasten des Geschmacks gehen.

Schimmeliges wegwerfen

Auch Beeren verlieren im Kühlschrank rasch ihr Aroma, sie sollten daher ebenfalls bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. An schwülen Sommertagen ist das allerdings sehr riskant. Wer weder eine kühle Speisekammer noch einen trockenen und kühlen Vorratskeller hat, verputzt die empfindlichen Früchtchen besser gleich. Denn nicht nur Keime, auch Schimmelpilze lieben Wärme und Feuchtigkeit.

Und egal ob Obst oder irgendein anderes Lebensmittel: Sobald sich Schimmel bildet, heißt es: Ab damit in den Mistkübel! Schimmelpilze bilden Stoffwechselprodukte, die giftig sein können und auch durch Erhitzen oder Einfrieren nicht zerstört werden. Selbst wenn die sichtbaren weißlich-grünen Flecken noch klein sind, hat sich der Schimmel möglicherweise bereits in einem Großteil des Lebensmittels ausgebreitet.

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