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Sonnenschutzmittel

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Konsument 7/2008 veröffentlicht: 26.06.2008, aktualisiert: 22.07.2008

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Neues Logo für UVA-Schutz

Doch Schutz vor UVB-Strahlung alleine genügt nicht. Auch die langwelligeren UVA-Strahlen schädigen. Sie dringen tiefer in die Haut ein und lassen sie vorzeitig altern. UVA-Strahlen stehen ebenfalls unter Verdacht, die Entstehung von Hautkrebs zu fördern. Moderne Sonnenschutzmittel müssen daher auch vor diesem Strahlenbereich Schutz bieten. Derzeit geht man davon aus, dass der nötige Schutz vor UVAStrahlung dann gegeben ist, wenn das Verhältnis von UVA- zu UVB-Faktor mindestens 1 : 3 beträgt. Dieser Anforderung müssen spätestens ab nächstem Jahr alle Sonnenschutzmittel gerecht werden. Ein neues Logo auf den Packungen (UVA im Kreis) wird darauf hinweisen.

Organische und anorganische Filter

Die meisten Produkte im Test halten erfreulicherweise bereits jetzt das geforderte 1:3-Verhältnis ein. Fünf Mittel waren im Abschirmen der UVA-Strahlung allerdings zu schwach. In Sonnenschutzmitteln können organische (chemische) beziehungsweise anorganische (physikalische) Filtersubstanzen für den Schutz vor UV-Strahlen sorgen. Organische Filtersubstanzen wandeln Ultraviolett- in Wärmestrahlung um, anorganische Filter (Deckpigmente aus Zinkoxid oder Titanoxid) reflektieren das Sonnenlicht an der Hautoberfläche.

Unzureichender UVA-Schutz

Das von den Naturkosmetik-Herstellern Dr. Hauschka und Lavera verwendete Titanoxid schirmte im Test zwar gut gegen UVB-Strahlen ab, gegen UVA-Strahlen aber deutlich schwächer. Produkte, in denen organische mit anorganischen Filtersubstanzen gemischt waren oder die ausschließlich organische Filtersubstanzen enthielten, schützten oft – aber eben auch nicht immer – besser vor UVA-Strahlung. Bei Ladival Sonnenschutz Lotion, Müller Cadeavera Sun Sonnenmilch und Hawaii-an Tropic Schützendes Trockenöl war der UVA-Schutz hingegen unzureichend.

Einziehen lassen

Filtersubstanzen, die für besseren UVASchutz sorgen, können Textilien übrigens hartnäckig gelblich verfärben. Lassen Sie Sonnenschutzmittel daher erst gut einziehen, bevor Sie sich ankleiden.

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