KONSUMENT.AT - Sonnenschutzmittel für den Winter - Sonnenmilchpräparate ungeeignet, UVB-Strahlung

Sonnenschutzmittel für den Winter

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 30.12.2011

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Sonnenmilchpräparate ungeeignet

Wasserreiche Sonnenmilchpräparate für den Sommer sind für ­Skifahrer und Snowboarder nicht geeignet. Sie können die Haut aufgrund ihres hohen Wassergehalts irritieren, bei Temperaturen unter 0 Grad gefrieren und u.a. Hautrötungen oder geplatzten Äderchen verursachen. Die Haut der Lippen ist besonders empfindlich. Um sie vor Sonne, Kälte und Wind zu schützen, empfehlen sich Fettstifte mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20.

Produkte mit LSF 50 getestet

Wir haben gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest Sonnenschutzmittel für den Winter getestet. Diese Cremen sind teils als Kombination aus Creme und Lippenschutzstift, teils als Creme ohne Schutzstift erhältlich und – so wie es sein soll – fettreicher als Sommer-Sonnenschutzmittel. Die Tuben enthalten 20 bis maximal 40 ml Sonnencreme, und auch diejenigen mit Lippenstift passen problemlos in die Anoraktasche. Das ist zweifelsohne praktisch. Denn so sind sie zum Nachcremen und zum Erneuern des Lippenschutzes am Berg stets zur Hand.

Gute Sonnenschutzmittel schirmen die Haut vor UVB- und UVA-Strahlen ab. Die mittelwelligen UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und fördern die Entstehung von ­Hautkrebs. Die längerwelligen UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein. Um sie abzuwehren, reagiert die Haut mit Pigmentierung: Sie wird braun. UVA-Strahlen lassen die Haut obendrein schneller altern und fördern ebenfalls die Entstehung von Hautkrebs.

Schutz vor UVB-Strahlen

Der auf den Tuben aufgedruckte Lichtschutzfaktor bezieht sich auf den Schutz vor UVB-Strahlen und bietet einen Anhaltspunkt, wie lange man sich mit dem Mittel eingecremt in der Sonne aufhalten kann, ohne einen ­Sonnenbrand zu bekommen. Je höher der Faktor, desto länger. Wer beispielsweise ­ungeschützt schon nach zehn Minuten in der Sonne rote Haut bekommt, könnte mit Lichtschutzfaktor 30 theoretisch dreißig Mal so lange (also 5 Stunden) in der Sonne ­bleiben. So weit die Theorie. In der Praxis ­folgen Sie besser dem Rat von Hautärzten und nutzen maximal zwei Drittel der errechneten "erlaubten" Zeit auf der Piste aus.

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Kommentare

  • dm/Sun Dance
    von wildbarren am 06.01.2012 um 17:10
    Gleiches Produkt Preis Österreich 3.55 Preis Deutschland 1.95 HR