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Sonnenschutzmittel für Kinder (Teil 1)

Mit Unsicherheitsfaktor

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Konsument 6/2006 veröffentlicht: 17.05.2006

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Auch UVA-Strahlen schädigen

Nicht nur UVB-, sondern auch UVA-Strahlen schädigen die Haut. Sie beschleunigen ihre Alterung und können krankhafte Reaktionen auslösen. Bei Sonnenschutzmitteln wird zwar auch UVA-Schutz ausgelobt, doch wie hoch er tatsächlich ist und ob er ebenso lange anhält wie der UVB-Schutz, lässt sich derzeit weder verlässlich angeben noch seriös überprüfen.

Alle Produkte sind wasserfest

Immerhin: Wasserfest, wie versprochen, sind alle getesteten Sonnenschutzmittel. Aber durch ausgiebiges Plantschen, Schwitzen und Abrieb geht der Schutz teilweise wieder verloren. Nach dem Baden und Abtrocknen heißt es daher erneut reichlich eincremen, damit der Schutz erhalten bleibt. Verlängert wird er dadurch aber nicht! Und beim Auftragen und Verreiben müssen Sie Ihren Kindern wahrscheinlich helfen. Selber eincremen macht Knirpsen zwar Spaß, doch die meisten Mittel werden eher für Frust sorgen: Sie sind entweder so pastös, dass sie sich kaum aus der Tube drücken lassen, oder viel zu dünnflüssig. Gleichmäßiges Verteilen ist dann schwer.

Bedenkliche Filtersubstanz

Kinderhaut ist viel durchlässiger als die von Erwachsenen – auch was die diversen Inhaltstoffe von Cremen und Lotionen anbelangt. Umso besser also, wenn bei der Herstellung so weit wie möglich auf Bestandteile verzichtet wird, die die Haut irritieren könnten. Konservierungs-, Parfüm- und Farbstoffe sowie Emulgatoren zählen dazu. Die Produkte von Garnier Ambre Solaire und dm/babylove sind weitgehend frei davon. Doch Hautirritationen können auch durch chemische Filtersubstanzen verursacht werden. Manche stehen zudem unter Verdacht, hormonähnlich zu wirken, was bis heute nicht widerlegt werden konnte. Eine dieser kritischen Substanzen (4-Methylbenzylidene Camphor) findet sich in der Sonnenmilch für Kinder von Ilrido.

Hautfreundliche Produkte

Doch es gibt auch Mittel (im Test die Sonnencreme von Penaten Baby und von dm/babylove), die ausschließlich physikalische Schutzfilter (Deckpigmente aus Titandioxid oder Zinkoxid) enthalten. Sie reflektieren das Sonnenlicht an der Hautoberfläche und gelten als besonders hautfreundlich.

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