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Zahnfüllungen

Von Gold bis Amalgam

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 14.01.2004

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Goldinlay: bewährt, aber teurer

Goldgussinlay : Als beste Alternative zum Amalgam gelten gegossene Füllungen mit hohem Goldanteil (Hochgold).
Vorteile: Das Material hält der hohen Kaubelastung der Backenzähne gut stand.
Es ist gut verträglich und langlebig.
Nachteile: Goldgussinlays sind teurer. Allergien auf das Edelmetall Gold sind häufiger als Allergien auf Amalgam, aber immer noch sehr selten. Der Zahnarzt muss relativ viel Zahnsubstanz wegbohren.
Titaninlay : Titan ist ein Leichtmetall, das sich in der Chirurgie bewährt hat und nun zunehmend in Implantaten, Brücken und Prothesen, aber auch als Inlay zum Einsatz kommt.
Vorteile: Sehr geringe Korrosion, höchste Biokompatibilität (Verträglichkeit) aller Metalle, keine allergischen Reaktionen, Keramik- und Kompositverkleidungen sind möglich, günstig für kälte- und hitzeempfindliche Zähne.
Nachteile: Die Farbe ähnelt dem Amalgam; ziemlich teuer.

Keramik: schöner Glanz

Keramikinlay (Porzellaninlay): Der Zahnarzt klebt das Keramikinlay mit einem Kunststoff in die Höhlung; so lassen sich perfekte, dicht abschließende Ränder erzielen. Keramikinlays sind vor allem für mittelgroße Füllungen geeignet.
Vorteile: Farblich sind sie von echten Zähnen kaum zu unterscheiden, und sie halten zehn bis zwölf Jahre. Keramikinlays sind gut verträglich. Nachteile: Bruchstellen lassen sich nicht mehr reparieren. Wie bei einem Goldinlay muss relativ viel Zahnhartsubstanz weggebohrt werden. Die aufwendige Herstellung verursacht vergleichsweise höhere Kosten.

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