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Filterkaffeemaschinen

Filtern hat Tradition

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Konsument 2/2007 veröffentlicht: 17.01.2007

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Acht Mal „guter“ Geschmack

Immerhin acht Maschinen hinterließen beim Verkosten einen insgesamt „guten“ Eindruck. Zu beachten ist allerdings, dass das Ergebnis bei maximal zulässiger Wasserfüllmenge von jenem bei Minimalfüllmenge abweichen kann. Recht deutlich war der Unterschied etwa bei Krups, wo dem „sehr gut“ bei Maximalfüllmenge ein „durchschnittlich“ beim Brühen nur weniger Tassen Kaffee gegenübersteht. Die schmeckten nämlich in diesem Fall etwas wässrig. Noch größer war die Enttäuschung der Verkoster bei Cloer und Melitta.

Stolperstein Handhabung

Die Handhabung war der Stolperstein für die AEG-Maschine, in erster Linie, weil sich von der bauchigen Kanne der Kaffee so schlecht ausgießen ließ. Und die hochpreisige Bosch Solitaire schließlich verbraucht in ausgeschaltetem Zustand so viel Strom, dass man sie nicht reinen Gewissens als „gutes“ Gerät bezeichnen kann.
Die getesteten Kaffeemaschinen verfügen teils über Glas- und teils über Thermoskannen. Von beiden gibt es Ausführungen, die den Kaffee eine halbe Stunde lang ordentlich warm halten und solche, denen dies nicht gelingt. Steht der Kaffee allerdings zu lange auf der Heizplatte, verflüchtigt sich sein Aroma. Deshalb sowie aus Energiespargründen schalten die meisten Geräte nach einer bestimmten Zeit ab.

Geringer Effekt der Aromaregler

Sogenannte Aromaregler ermöglichen eine – sehr begrenzte – Einflussnahme auf das Brühergebnis. Die Bosch Solitaire hat eine Taste für besonders kräftigen Kaffee. Bei Aktivierung wird das Wasser extra langsam erhitzt, damit es mehr Zeit hat, durch den Filter zu laufen und Aromastoffe zu extrahieren. Die Geschmacksunterschiede waren aber mini- Ëmal. Bei Melitta können Sie die zentrale Zuflussöffnung zum Filter schließen, sodass das Wasser nur noch im äußeren Bereich in den Filter gelangt.

Im Test schmeckte der Kaffee dann deutlich dünner. Eine ähnliche Vorrichtung zur Änderung der Durchfluss-Geschwindigkeit des Wassers gibt es bei Clatronic. Sie blieb jedoch wirkungslos. Aromaregler bzw. Tassenwahlschalter, mit denen unter den Testkandidaten die Modelle von Bosch und Krups ausgestattet waren, sind also keinesfalls ein Muss.

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