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Kalk im Haushalt

Kein Schreckgespenst

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 15.12.2002

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Im Folgenden ein paar Tipps, die das Leben mit dem Kalk erleichtern:

  • Die einfachste Lösung: Wischen Sie Armaturen, Fliesen und Duschwand unmittelbar nach dem Duschen sorgfältig trocken. So können Kalkflecken erst gar nicht entstehen. Vorteilhaft sind rahmenlose Duschwände oder solche, deren Rahmen plan mit dem Glas abschließt. In den Fugen zwischen Rahmen und Glas zeigen sich nämlich mit der Zeit unschöne bräunliche Ablagerungen. Aus dem gleichen Grund sollten Sie die Fliesen im Nassbereich und auf dem Boden möglichst nicht hell verfugen.
  • Vorhandene Kalkflecken können Sie mit einer Wasser-Essig-Lösung oder mit einem sauren Reiniger (Essigreiniger) entfernen.
  • Mit verdünntem Essig oder Entkalkungsmittel lassen sich auch Wasserkocher entkalken, ebenso Brauseköpfe und Perlatoren (= Siebeinsätze an den Wasserhähnen). Verwenden Sie keinen herkömmlichen Speiseessig, sondern Essigsäure oder Essigessenz (maximal 50 Milliliter auf einen halben Liter Wasser). Hartnäckige Verkalkungen lösen sich durch vorsichtiges Erwärmen.
  • Für Kaffee- und Espressomaschinen sowie für Dampfbügeleisen ist Essig hingegen tabu, weil er sich bei hohen Temperaturen aggressiv verhält und Metall- und Kunststoffteile angreifen kann. Halten Sie sich hier unbedingt an die Herstellerangaben. Manche Geräte sind mit Kalksammelkassetten oder ähnlichen Systemen ausgestattet, die zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor Verkalkung bieten, aber die Lebensdauer verlängern. Eine Alternative fürs Bügeleisen ist die Verwendung von destilliertem Wasser. Achtung: Mischen Sie dieses besonders weiche (und dadurch aggressive) Wasser immer mit etwas Leitungswasser, damit es zu keinen Korrosionsschäden kommt!

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