KONSUMENT.AT - Klimageräte - Alternativen: richtig lüften, beschatten, dämmen

Klimageräte

Sehnsucht nach Kälte

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014, aktualisiert: 08.07.2014

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Alternativen: richtig lüften, beschatten, dämmen

Bevor Sie eine Klimaanlage in Erwägung ziehen, sollten Sie versuchen, die Sonneneinstrahlung so gut es geht zu reduzieren.

Konsequent lüften. Nutzen sie die kühlen Nacht- und vor allem ­Morgenstunden zum Lüften. Am besten mehrere Fenster offen halten, damit die Luft zirkulieren kann. Tagsüber die Fenster möglichst geschlossen halten.

Beschatten. Am besten schützen Außen-Rollläden, mit denen sich fast alle Fenster nachrüsten lassen – allerdings kann das recht teuer kommen. Auch Markisen sind ein guter Schattenspender, sie müssen jedoch bei starkem Wind eingerollt werden. Innenjalousien sind preiswert und leicht zu montieren, aber nicht so effizient wie ein außen angebrachter Sonnenschutz, der die Wärme bereits vor der Glasscheibe abfängt.

Sonnenschutzverglasung. Wenn Sie Ihre Wohnung nicht komplett verdunkeln wollen, bieten sich Fenster mit spezieller Sonnenschutz­verglasung an. Ihre Lichtdurchlässigkeit ist zwar geringer als die von herkömmlichen Fenstern, aber es reicht aus, um das Rauminnere mit Tageslicht zu erhellen. Fragen Sie nach Glas mit einem geringen Gesamt­energiedurchlassgrad (g-Wert).

Sonnenschutzfolien. Wollen Sie nicht in neue Fenster investieren, so gibt es auch die Möglichkeit, Sonnenschutzfolien auf die vorhandenen Fenster zu kleben. Gute Folien lassen rund 80 Prozent der Wärme draußen, aber auch ebenso viel Tageslicht.

Dämmen. Je besser Hausfassade und Dach gedämmt sind, desto besser ist auch der Schutz vor Sonneneinstrahlung. Wärmedämmung spart nicht nur Heizkosten, sie erhöht den Wohnkomfort auch in den Hitzemonaten.

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Kommentare

  • Klimageräte Geräusch-Obergrenze
    von REDAKTION am 02.05.2016 um 11:58
    Geräusch-Obergrenzen können in jeder Gemeinde anders sein. Für Wien gilt eine Grenze von 50 dB. Aber das ist nur eine grundsätzliche Bedingung welche Geräuschbelästigung für Nachbarn zumutbar ist, hängt von der Lage des Gerätes ab - Balkon, Innenhof, Entfernung zum Nachbarn, etc. Auf jeden Fall benötigen Sie als Wohnungseigentümer die Zustimmung der Hausverwaltung, ob Sie jetzt die Obergrenze einhalten oder nicht. Und die Hausverwaltung wird in der Regel ihre Zustimmung davon abhängig machen, ob alle Miteigentümer einverstanden sind. Wenn auch nur einer dagegen ist, kann Ihnen die Montage eines Außengerätes verwehrt werden. Ihr Konsument-Team
  • Klimageräte - mehrere Artikel aus Juni/Juli 2014
    von Doris Cipek am 01.05.2016 um 18:28
    Ich habe seit kurzem ein online Abo. Anlass: geplanter Kauf eines Split-Klimagerätes für meine sehr warme Wohnung.Demnächst werden unsere alten Blechdächer komplett erneuert, das wird extra-heiß in einer Dachgeschoßwohnung. Mir fehlt was Wichtiges in Ihren Artikeln: es gibt eine Geräusch-Obergrenze in dezibel, die in Privateigentum nicht überschritten werden darf. Wie hoch ist die bitte? Danke für eine rasche Antwort. Mag.Doris Cipek
  • Standby
    von REDAKTION am 09.06.2015 um 14:59
    Die Angabe des Standby-Verbrauchs ist nicht verpflichtend. Die meisten Hersteller halten sich an die Bestimmungen und geben keine zusätzlichen Informationen preis. Ihr Konsument-Team
  • Standby
    von tombert am 01.06.2015 um 08:56
    Konnte bei keinem Hersteller Angaben zu Standby Stromverbrauch finden. Ist vom Netz nehmen nicht gewünscht oder empfohlen? Sollte die Standby Angabe nicht schon Pflicht sein? Im Web finden sich einige Beiträge von Leuten die über exorbitanten Stromverbrauch klagen.
  • Monoblockklimageräte können tödlich sein
    von alfredtremmel am 06.07.2014 um 08:31
    In der Ausgabe wurde auf der Gefahr die von einem Monoblockklimagerät ausgeht viel zu wenig hingewiesen. Im Zusammenhang mit einer Gastherme können durch den Unterdruck aber auch durch den Temperaturunterschied gefährliche, für den Menschen hochgiftige Kohlenmonoxyd- und andere Stickgase entstehen, die schon mehrere Todesopfer in Wien verursacht haben. Ich habe mir ein Splitgerät gekauft. Alles andere kommt für mich nicht in Frage. Alfred Tremmel, 1110 Wien, Feuerwehrmann der Stadt Wien