KONSUMENT.AT - Mobile Klimageräte - Kühlmittel belasten die Umwelt

Mobile Klimageräte

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Konsument 7/2001 veröffentlicht: 01.07.2001

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Kühlmittel belasten die Umwelt

Seit dem 1.1.2001 darf R22, ein teilhalogenierter Fluorchlorkohlenwasserstoff (schädigt die Ozonschicht, trägt zur Erderwärmung bei), nicht mehr für die Herstellung mobiler Klimageräte eingesetzt werden. Der Verkauf vorher erzeugter Geräte ist zulässig, und für Servicezwecke darf R22 auch während der nächsten Jahre noch verwendet werden. R407C und R410A sind teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe. Diese greifen zwar nicht die Ozonschicht an, sind aber ein relativ starkes Treibhausgas. Für ihre Verwendung gibt es keine Beschränkung. R290 (Propan) hat nur ein geringes Treibhauspotenzial und ist eindeutig am wenigsten problematisch. Für die Entsorgung mobiler Klimageräte ist zu bezahlen. Wie viel insgesamt, das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Beim Kauf eines neuen Gerätes sind in jedem Fall 100 Schilling Anzahlung für die Entsorgungsgebühr zu leisten.