KONSUMENT.AT - Wasserenthärtung - Zusammenfassung

Wasserenthärtung

Kampf dem Kalk

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 27.10.2011

Inhalt

Wasserenthärtung: Zusammenfassung

  • Anlagen ab 21 °dH. Unter 21 °dH empfehlen wir kein Wasserenthärtungsgerät. Sichtbaren Kalkflecken können Sie mit anderen, kostengünstigeren Maßnahmen, entgegenwirken (siehe ­S. 1 Einsatz von Ionenaustauschern gut überlegen).
  • Eigene Trinkwasserleitung. Installieren Sie in der Küche einen eigenen Wasserstrang, der nicht mit enthärtetem Wasser versorgt wird.
  • Warmwasser enthärten. Ist die Entscheidung für einen Ionenaustauscher gefallen, so empfehlen wir, nur Wasser bei der Warmwasseraufbereitung zu enthärten. Grund: Bei der Enthärtung von Kaltwasser ist die Gefahr einer Ver­keimung vorhanden.
  • Einschulung. Lassen Sie sich vom Installateurfachbetrieb sowie von einem Mitarbeiter der Herstellerfirma gründlich in die Wartung der Ionenaustauscher­anlage einschulen. Achten Sie darauf, dass der pH-Wert des enthärteten Wassers nicht weniger als 7,4 beträgt. Sonst besteht die Gefahr, dass das Wasser Kupfer angreift.
  • Verkeimungsgefahr. Die gewissen­hafte Reinigung durch den Anlagenbetreiber ist unumgänglich zur Vermeidung von unkontrolliertem Bakterienwachstum.

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Kommentare

  • Antwort: Anlagen zur Dosierung
    von REDAKTION am 09.11.2011 um 14:30

    Korrosion: Laut unserem Expertengespräch mit den Herstellern von Wasserenthärtungsgeräten sind Dosieranlagen obsolet. Die Hersteller sehen kein Korrosionsproblem. Wir empfehlen trotzdem, den pH-Wert des aufbereiteten Wassers zu messen. Dieser sollte nicht kleiner als 7,4 sein. Liegt dieser Wert darunter, so kann es zu Korrosionsproblemen kommen. 

    Kalk: Die Gesamthärte umfasst Kalzium- und Magnesiumverbindungen, die einen Niederschlag bilden und auch jene Verbindungen, die keinen Kesselstein (sehr harte Ablagerungen) erzeugen. Wie viel tatsächlich ausfällt, ist von diesem Verhältnis abhängig.

  • Anlagen zur Dosierung
    von Rinnerberger01 am 07.11.2011 um 23:07
    Dosieranlagen mit entsprechenden Korrosionsschutzmitteln sind durchaus sinnvoll um die Rohrleitungen vor Kohlensäure zu schützen, welche bei jedem Enthärtungsvorgang freigesetzt wird. Ansonsten kommt es zu Lochfraß, speziell bei Kupferrohren. Ach kann es bei Wässern unter 21°dH zu massiven Kalkausfällungen kommen, wichtig ist dabei eine genaue Analyse des Wassers.