KONSUMENT.AT - Klimaerwärmung: Mehr Vielfalt im Wald - Wald in Österreich

Klimaerwärmung: Mehr Vielfalt im Wald

Nachhaltiges Interview

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KONSUMENT 9/2020 veröffentlicht: 27.08.2020

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Wald in Österreich

Mehr als 80 Prozent des österreichischen Waldes befinden sich in Privatbesitz. Neben vielen Kleinwaldbesitzern mit weniger als 200 ha Fläche gibt es etliche Großwaldbesitzer, u.a. die Kirche und (ehemalige) Adelige. Der Rest der Fläche ist im Eigentum der öffent­lichen Hand. Die Österreichischen Bundesforste sind für 15 Prozent des Waldes zuständig.

Nadelwälder überwiegen mit rund 61 Prozent (Fichte 49 %, Kiefer 5 %, Lärche 4 %, Tanne 3 %); die Fläche der Laubwälder macht 25 Prozent aus (Buche 10 %, Eiche 3 %, sonstiges Hartlaub 8 %, Weichlaub 4 %); der Rest, also 14 Prozent, sind Blößen, Lücken und ­Sträucher.

Fichtenholz wird zu Papier oder Brettern für die Bauwirtschaft verarbeitet. Der größte Abnehmer für Buchenholz ist das Unternehmen Lenzing, das daraus die Faser Lyocell oder Tencel fertigt. Eichenholz wird zu Möbeln und Fässern weiterverarbeitet.

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