KONSUMENT.AT - Pensionsvorsorge: Freiwillige Höherversicherung - Zusatzpension durch freiwillige Einzahlungen

Pensionsvorsorge: Freiwillige Höherversicherung

Pension aufbessern

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KONSUMENT 3/2019 veröffentlicht: 28.02.2019, aktualisiert: 28.03.2019

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Pensionsvorsorge: In der öffentlichen Wahrnehmung fristet sie eher ein Schattendasein. Doch die freiwillige Höherversicherung ist eine der sinnvollsten Maßnahmen, die künftige Pension aufzubessern.

Die Renditen privater Vorsorgemodelle sind aktuell nicht gerade atemberaubend. Doch es gibt eine Alternative zu Lebens­versicherungen und anderen Vorsorge­produkten: Zukünftige Pensionsansprüche lassen sich auch durch eine freiwillige ­Höherversicherung erhöhen. Man erwirbt damit zwar keine zusätzlichen Versicherungsmonate, die Beiträge werden allerdings dem Pensionskonto gutgeschrieben.

Einzahlungen sehr flexibel

Wie viel man einzahlt und wann, das ist frei wählbar und somit äußerst flexibel. Pro Jahr kann höchstens das Doppelte der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage eingezahlt werden. Derzeit sind das 10.440 Euro. Der sich aus den Einzahlungen ergebende "besondere Steigerungsbetrag" wird 14-mal jährlich gemeinsam mit der Pension ausgezahlt und anteilsmäßig wie die Pension erhöht.

Je früher, desto besser

Der KON­SUMENT-Pensionsrechner zeigt Ihnen, wie sich Einzahlungen in die frei­willige Höherversicherung auswirken – egal ob regelmäßig oder einmalig eingezahlt wird. Die Renditen liegen aktuell über jenen der privaten Vorsorgemodelle. Je früher in die Höherversicherung eingezahlt wird, desto günstiger ist das Verhältnis ­zwischen den Einzahlungen und dem Zeitpunkt, zu dem die gesamten Beiträge aufgebraucht sind.

Zahlt man mit 40 Jahren ein, amortisiert sich der Einzahlungsbetrag bereits nach etwas mehr als 8 Jahren. Bei einer Einzahlung mit 50 ist das eingezahlte Kapital nach nicht einmal 11 Jahren auf­gebraucht und man ist in der "Gewinnzone". Selbst bei Versicherten, die erst mit 60 Jahren einzahlen, amortisieren sich die Kosten nach etwa 14 Walter Hager (Bild: U. Romstorfer/VKI) Jahren Pensionsbezug. Es lohnt sich also auch in späten Jahren noch, in die freiwillige Höherversicherung einzuzahlen. Bei privaten, kapitalgedeckten Versicherungslösungen macht das hingegen kaum Sinn.

 

"Ehe Sie ein undurchsichtiges Vorsorgeprodukt mit ungewissen Aussichten abschließen, sollten Sie die freiwillige Höherversicherung ins Auge fassen. Sie sind damit auf der sicheren Seite." Walter Hager VKI-Finanzexperte

 


Sie können Ihre wahrscheinliche, zukünftige Pension mit unserem Pensionsrechner ermitteln: www.konsument.at/pensionsrechner

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Kommentare

  • Was geschieht bei Invalidität oder Witwen-Pension
    von stefan schmiedhofer am 15.08.2020 um 23:17
    Hallo
    Ich bin 30 Jahre alt und habe eine Lehre gemacht und danach studiert (alle Studienjahre war ich geringfügig beschäftigt und habe die EUR 50,- einnezahlt um auch pensionsversichert zu sein).
    Zivildienst habe ich auch 12 Monate gemacht.

    Ich möchte mich jetzt gerne mit ca EUR 100,- pro Monat freiwillig höherversichern.

    Nur kann dann auch nach 45 Versicherungsjahren in Pension gehen? Ich denke mal Zivildienst und Lehre zählen nicht, richtig?

    Was passiert mit der freiwilligen Höherversicherung, wenn ich zB berufsunfähig werde --> War es dann umsonst?

    Und was geschieht, wenn ich sterbe? Würde meine Ehefrau (ich glaube man muss min. 10 Jahre verheiratet sein), einen Teil der Höherversicherung bekommen ?


    Danke Euch!

    Liebe Grüße
    Stefan
  • zum Verbesserungsvorschlag von herrn Guttmann
    von robert5071 am 30.03.2019 um 17:30
    .. die 10000 Euro ziehen sichj durch - auch der Wert der Gesamtgutschrift ist auf 10.000 Euro limitiert.