KONSUMENT.AT - Grüner und schwarzer Tee - Plastik im Tee

Grüner und schwarzer Tee

Hungerlöhne auf der Plantage

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 25.02.2021

Inhalt

Plastik im Tee

Teebeutel können Plastik enthalten. Besonders häufig ist das bei sogenannten Pyramidenbeuteln der Fall, die oft für besonders hochwertige Tees verwendet werden.

Auch schnurlose Teebeutel können in der Klebenaht Kunststoff enthalten. Der Großteil der Teebeutel wird jedoch aus Papier gefertigt; manchen wird ein geringer Anteil Kunststoff beigemischt, damit sie im Wasser nicht zerfallen.

Wir haben bereits in unserem Bericht " Teebeutel 9/2018 " namhafte Teeproduzenten mit der Frage konfrontiert, ob in ihren Teebeuteln Plastik zu finden ist. Die Antwort von Twinings wollten wir jetzt auf ihre Glaubhaftigkeit hin überprüfen.

Der britische Tee-Multi versprach damals: "Wir sind kontinuierlich dabei, die Nachhaltigkeit unserer Produkte zu verbessern. Unter anderem arbeiten wir mit unseren Lieferanten daran, weitere Teebeutel zu entwickeln, die zu 100 % biologisch abbaubar sind. Mit dem Ziel, zukünftig alle unsere Tee­beutel ohne Plastik herstellen zu können."

Twinings-Beutel jetzt plastikfrei

Ist das inzwischen der Fall? Diese Antwort bekamen wir: "Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Teebeutel von Twinings seit Februar 2021 voll­umfänglich kompostierbar und zu 100 % biologisch abbaubar sind. Weiters steht bis Ende 2022 auch ein Materialwechsel bei den Einzelverpackungen der Teebeutel sowie beim Umkarton an."

Die Teebeutel von Alnatura, Yogi-Tee, Sonnentor oder Teekampagne sind laut Angaben dieser Unternehmen ebenfalls völlig plastikfrei.

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Kommentare

  • Japan?
    von xylitol am 12.03.2021 um 18:12
    wie kann es sein, dass hier Japan mit keinem einzigen Wort als Teeproduzent erwähnt wird? Ist vielleicht mengenmäßig nicht so relevant, aber qualitativ sicher einer der Besten!